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TU Dortmund feiert „40 Jahre Journalistik” mit vielen prominenten Gästen im Dortmunder U

Rund 500 Gäste feierten am Freitag, 28. Oktober, im Dortmunder U das 40-jährige Bestehen des Studiengangs Journalistik – mit dabei waren unter anderem WDR-Intendant Tom Buhrow, Fernsehmoderator Frank Plasberg und Prof. Robert G. Picard vom Reuters Institute for the Study of Journalism an der Universität Oxford. Der Einladung des Instituts für Journalistik waren zahlreiche Fachleute aus der Medienbranche, Intendanten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland gefolgt. Gemeinsam blickten sie auf die Entwicklung des Journalismus seit der Gründung des Studiengangs, aber auch auf die Zukunft der Medienwelt.

Mehr als 350 junge Menschen studieren aktuell am Institut für Journalistik (IJ) in acht verschiedenen Studiengängen. Vor 40 Jahren sah das noch anders aus: 1976 startete der erste Jahrgang mit 52 Studierenden. Der Studiengang war ein Modellprojekt, Journalismus erstmals an einer Universität zu studieren. Acht Jahre später hatte das „Dortmunder Modell“ alle Kritiker überzeugt, so dass die Journalistik zu einem regulären Studiengang an der damaligen Universität Dortmund wurde. Bis heute ist das Dortmunder Studienangebot einzigartig und bei jungen Medienmacherinnen und -machern sehr beliebt.

„Journalismus als unabhängige Kraft stärken”

„Ich bin stolz darauf, dass wir an der TU Dortmund solch ein einzigartiges Studienangebot haben. Wir bilden Journalistinnen und Journalisten aus, die sich sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft zu Hause fühlen“, sagte TU-Rektorin Ursula Gather zum Beginn der Veranstaltung. Prof. Henrik Müller, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Journalistik, ergänzte: „In einer Medienlandschaft, die sich in einem radikalen Umbruch befindet, ist es unser Anliegen, den Journalismus in seiner öffentlichen Aufgabe zu stärken: als unabhängige Kraft, die beobachtend, recherchierend und analysierend der Gesellschaft den Spiegel vorhält – und die über die kommunikativen Mittel verfügt, wahrgenommen zu werden.“

Prominent besetzte Diskussionsrunden

Im Programm wechselten sich spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen zur Zukunft des Journalismus und zur Unabhängigkeit der Medien ab: So diskutierten Prof. Andrea Czepek (Jade Hochschule Wilhelmshaven), Frank Plasberg („Hart aber fair“, WDR), Peter Limbourg (Intendant Deutsche Welle), Gemma Pörzgen (Reporter ohne Grenzen) und Prof. Susanne Fengler (TU Dortmund), ob die Pressefreiheit in Gefahr ist. In einer weiteren Diskussionsrunde erörterten Christian Rickens (Ressortleiter Agenda Handelsblatt), Mercedes Riederer (Chefredakteurin Hörfunk Bayerischer Rundfunk), Jochen Wegner (Chefredakteur Zeit Online), Prof. Michael Steinbrecher und Prof. Claus Eurich (TU Dortmund) die Zukunft der Journalisten-Ausbildung.

Weitere Informationen zum Institut für Journalistik unter:

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Stefanie Opitz
Institut für Journalistik
Telefon: 0231-755 2881

 



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