Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Bereichsnavigation

Hauptinhalt

3 Fragen an Dr. Barbara Schneider über internationale Studierende an der TU Dortmund

Am Donnerstag, 3. November, findet der Internationale Empfang im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) statt. Wir haben mit Dr. Barbara Schneider, Leiterin des Referats Internationales, über die Entwicklung der internationalen Studierendenzahl und über die Vorzüge der TU Dortmund aus der Sicht von Studierenden aus dem Ausland gesprochen.

Die Zahl der Studierenden an der TU Dortmund bewegt sich weiter auf Rekordhöhe. Gilt das auch für Studentinnen und Studenten aus dem Ausland? Wie entwickeln sich die Bewerberzahlen?

Barbara Schneider: Ähnlich der Entwicklung bei den deutschen Studierenden haben wir auch bei den internationalen Bewerberinnen und Bewerber einen Zuwachs zu verzeichnen. Dies deckt sich mit dem Trend in Deutschland, wo derzeit laut DAAD über 320.000 internationale Studierende studieren. An der TU Dortmund gewinnen besonders auch die internationalen Masterprogramme, die in englischer Sprache angeboten werden, zunehmend an Attraktivität und sind stark nachgefragt, da hier keine Deutschkenntnisse verlangt werden.

Was schätzen internationale Studierende an der TU Dortmund?

Barbara Schneider: Vor allem das Fächerspektrum der TU Dortmund als technische Universität mit dem Fokus auf die MINT-Fächer ist für viele internationale Studierende interessant, die häufig Ingenieurwissenschaften, Informatik und Wirtschaftswissenschaften studieren möchten. Darüber hinaus schätzen die internationalen Studierenden unsere Universität und als einen weltoffenen Ort mit einer gelebten Willkommenskultur, die sie zum ersten Mal zum Studienstart bei unserem Orientierungsprogramm „Come2Campus“ erleben und die sich bei internationalen Veranstaltungen, die regelmäßig im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) stattfinden, fortsetzt.

In den vergangenen Monaten sind mehr als eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Haben schon viele von ihnen ein Studium an der TU Dortmund aufgenommen?

Barbara Schneider: Bisher ist die Zahl von Geflüchtete noch relativ gering, es sind nur wenige Studierende im Fachstudium, was auf die fehlenden Deutschkenntnisse zurückzuführen ist. Dafür wurde das Gasthörerprogramm für Geflüchtete stärker nachgefragt, das sozusagen als „Schnupperangebot“ dient. Seit dem 1. Oktober verfügt die TU Dortmund über eine Clearingstelle für Geflüchtete, die von der Stiftung Mercator gefördert wird und die Geflüchteten maßgeschneiderte Angebote für einen Zugang in das deutsche Bildungssystem machen wird. Darüber hinaus wird jetzt auch die Infrastruktur geschaffen, um auf die größere Zahl von Geflüchteten, die ein Fachstudium aufnehmen möchten, vorbereitet zu sein, die ab 2017 zu erwarten ist, da dann die notwendigen Deutschkenntnisse vorliegen werden.

Dr. Barbara Schneider leitet seit 2006 das Referat Internationales an der TU Dortmund. Nach dem Studium der Anglistik/Amerikanistik  und Wirtschaftswissenschaften und einem Auslandsaufenthalt in Buffalo, New York, konnte sie in der Fakultät Kulturwissenschaften erste Erfahrungen mit der Betreuung von internationalen Studierenden aus den USA sammeln. Der Schwerpunkt der Bildungszusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten, die sie auch in ihrer Dissertation untersucht hat, ist auch heute noch ein wichtiger Teil ihrer Arbeit, denn zu ihren Aufgaben im Referat Internationales gehört u.a. die Koordination des UA-Ruhr-Verbindungsbüros in New York.

 



Social Media

Twitter Instagram RSS-Feed