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Daniela Kamp

Tel.: +49 231 / 755-7124

 

Technische Universität Dortmund

Gleichstellungsbüro & Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und ViElFalt

Emil-Figge-Str. 66

44227 Dortmund

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Hintergrund

Warum female.2.enterprises?

 

Zum Thema „Frauenquoten in Spitzenpositionen“ ist eine rege öffentliche Diskussion entfacht. Daneben wächst die Sorge um einen zukünftigen Mangel an hochqualifizierten Fachkräften. Beide Aspekte sprechen dafür die Kontaktaufnahme zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern und speziell Wissenschaftlerinnen zu unterstützen. Aus diesem Grund wurde das Projekt female.2.enterprises ins Leben gerufen.

 

Laut des statistischen Bundesamtes (2006a, 2006b)  verlassen zwar ebenso viele Männer wie Frauen die Hochschulen, jedoch öffnet sich die Karriereschere mit steigender Qualifikation. Obwohl eine „Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit" geschlossen wurde, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Bilanz, dass Frauen vor allem bei der Entgeltgleichheit und in Führungspositionen noch lange nicht gleichauf mit ihren männlichen Kollegen sind.

 

Aus ökonomischer Sicht stellt das Fehlen von weiblichen Führungspositionen einen Teil des allgemeinen Mangels an hochqualifizierten Führungskräften dar. Gründe für diesen Mangel sind vor allem der Strukturwandel in Richtung Höherqualifizierter, der Rückgang des Erwerbspersonenpotentials und die Bildungsstagnation. Während einige Unternehmen ihre Arbeitszeiten flexibilisieren, bieten andere Kinderbetreuung als Gegenmaßnahme zum Fachkräftemangel an. Dadurch erhöht sich die Chance High-Potentials im Unternehmen zu halten oder Unternehmen für Neueinsteiger/-innen attraktiv zu machen.