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Angewandte Informatik, Bachelor of Science (B. Sc.)/ Master of Science (M. Sc.)

Fakultät Informatik


Regelstudienzeit

Bachelor of Science (B. Sc.):  6 Semester

Master of Science (M. Sc.): 4 Semester

Studienbeginn

Wintersemester (B.Sc.)

Winter- und Sommersemester (M.Sc.)

Zulassungsvoraussetzungen

Bachelor: Keine Zugangsbeschränkung

Master: Informationen

Bewerbung und Einschreibung

 


 

Studieninhalte und -schwerpunkte

Hatten in früheren Epochen Stein oder Bronze zentrale Bedeutung, so ist heute Information das zentrale Medium des technischen und gesellschaftlichen Fortschritts. Die Informatik befasst sich mit Methoden und Systemen zur Verarbeitung, Übermittlung, Vermittlung und Speicherung von Information. Informatik prägt und gestaltet in erheblichem Maße nahezu alle Lebensbereiche der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Sie hat heute eine außerordentlich große Bedeutung erlangt und wird eine zentrale Rolle für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung spielen.

Informatikerinnen und Informatiker sind im Beruf oft Partner von Ingenieur/inn/en, daher ist es von Vorteil, die Probleme und Methoden einer (anderen) Ingenieurwissenschaft zu verstehen. Die Studiengänge der Angewandten Informatik machen deshalb mit den Methoden einer klassischen Ingenieurwissenschaft vertraut; eingeschlossen auch die Mathematik-Ausbildung für Ingenieure. Dabei geht der Umfang des Anwendungsfachs weit über den eines Nebenfachs hinaus. Zusätzlich kommt eine obligatorische Komponente Wirtschaftswissenschaften hinzu, der Tatsache Rechnung tragend, dass Ingenieure/innen wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht blind gegenüberstehen dürfen.

Aufgrund des größeren Anteils des Anwendungsfaches und der Wirtschaftswissenschaften ist der Anteil an Informatik-Modulen gegenüber den von der Fakultät für Informatik ebenfalls angebotenen Studiengängen in Informatik zwangsläufig reduziert. Insbesondere in den ersten vier Semestern der Bachelor-Studiengänge ist die Informatik-Ausbildung jedoch sehr ähnlich, auch um einen leichteren Wechsel zwischen den Studiengängen zu ermöglichen.

Bachelorstudium

Der Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik der Technischen Universität Dortmund bietet ein wissenschaftlich fundiertes, anwendungsorientiertes Studium. Auf der Basis eines breiten und in ausgewählten Teilgebieten vertieften fachlichen Wissens entwickelt und fördert er die analytischen, kreativen und konstruktiven Fähigkeiten zur Neu- und Weiterentwicklung von Software-Systemen. Neben der Vermittlung der handwerklichen und technischen Grundbegriffe des Fachs versetzt er die Absolvent/inn/en in die Lage, komplexe Problemstellungen vor allem im ingenieurwissenschaftlichen Bereich mit Hilfe der Methoden der Informatik zu behandeln und einer algorithmischen Lösung zuzuführen. Außerdem wird die Fähigkeit zur Realisierung und Implementierung von Software-Systemen in Kooperation mit Ingenieur/inn/en erworben. Durch die Bearbeitung von vielfältigen Problemen aus den Ingenieurwissenschaften entwickeln die Studierenden insgesamt eine sinnvolle Mischung aus praktischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten.

Die Informatik begreift sich als Strukturwissenschaft, so dass der Transfer aus der Informatik in die Anwendungen eine wesentliche Fähigkeit von Informatiker/inne/n ist. Im Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik wird diese Transferkompetenz in besonderer Weise betont. Es gehört zu den Ausbildungszielen, die Interaktion mit einer ausgewählten Ingenieurwissenschaft exemplarisch kennen zu lernen und methodisch in der Lage zu sein, die informatik-relevanten Fragestellungen einer solchen Disziplin zu verstehen, mit Hilfsmitteln der Informatik zu bearbeiten und zurück in den Anwendungskontext zu übersetzen. Absolvent/inn/en des Bachelor-Studienganges Angewandte Informatik sind in der Lage, mit Vertreter/inne/n des von ihnen ausgewählten ingenieurwissenschaftlichen Fachs erfolgreich in einen praktischmethodischen Diskurs einzutreten. Da die Informatik schnellen Entwicklungen unterliegt, wird auf die Vermittlung zukunftsfesten Wissens besonderer Wert gelegt, um die Studierenden in die Lage zu versetzen, auch die künftigen Entwicklungen der Informatik selbstständig und auf hohem Niveau in ihre berufliche Praxis und in ihren persönlichen Horizont zu integrieren. Aus diesem Grund hat der Bachelor-Studiengang neben seiner Anwendungsorientierung auch eine wissenschaftliche und methoden-orientierte Grundausrichtung. Darüber hinaus bereitet er die Studierenden auf anwendungsorientierte Forschung in der Informatik vor, wie sie sie für die Aufnahme eines Masterstudiums in Angewandter Informatik benötigen.

 

Masterstudium

Das Studium soll den Studierenden in Ergänzung und Vertiefung zu einem vorausgegangenen Bachelor-Studium unter Berücksichtigung der Anforderungen in der Berufswelt die erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden im Fach Informatik und vertiefte Kenntnisse in einem Anwendungsgebiet der Informatik so vermitteln, dass sie zur selbstständigen und verantwortlichen Durchführung von anspruchsvollen und komplexen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Umfeld des Anwendungsfaches befähigt werden. Des Weiteren schafft das Studium die wissenschaftlichen Grundlagen für eine eventuell nachfolgende Promotion im Fach Informatik.

 

VORAUSSETZUNGEN

Voraussetzung für das Bachelor-Studium ist die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Da Abstraktionsvermögen, logisches Denken und mathematisches Grundverständnis eine große Rolle in der Informatik spielen, sind Interesse und Begabung in diesem Bereich sehr wünschenswert. Außerdem sollte es den Studierenden leicht fallen, technische Zusammenhänge zu verstehen. Englischkenntnisse sind für das Verstehen der Fachliteratur notwendig. Nützlich, aber keineswegs notwendige Voraussetzung ist die Kenntnis einer Programmiersprache.

Für die Aufnahme eines Master-Studiums ist in der Regel ein guter Abschluss eines Bachelor-Informatikstudiums oder eine gleichwertige Leistung Voraussetzung. Genauere Informationen finden sich in der Zulassungsordnung für die Masterstudiengänge.

 

STUDIENAUFBAU UND STUDIENABSCHLUSS

Der Bachelorstudiengang vermittelt fundamentale Kenntnisse aus den Bereichen Informatik, Mathematik, Elektrotechnik und dem Anwendungsfach. Er wird dabei von vier inhaltlich aufeinander aufbauenden Zyklen geprägt.

Im Software-Zyklus werden zunächst Programmierkonzepte anhand einer konkreten Programmiersprache gelernt sowie Standard-Algorithmen und Datenstrukturen, die zum Erstellen von Computerprogrammen nötig sind. Kenntnisse aus der Softwaretechnologie und ein hochschulinternes Softwarepraktikum vermitteln die Fähigkeit, komplexere Computerprogramme im Team zu entwickeln. Abgerundet wird der Zyklus durch ein Fachprojekt, in dem in einem speziellen Anwendungsbereich der Umgang mit anspruchsvollen Software-Werkzeugen im Rahmen kleinerer und größerer Projektaufgaben erlernt wird.

Im Hardware-Zyklus, der aus Modulen über Rechnerstrukturen und Elektrotechnik sowie einem anschließenden, ebenfalls hochschulinternen Hardwarepraktikum besteht, wird der Aufbau von Rechenanlagen erklärt. Im Systeme-Zyklus werden Kenntnisse über Betriebssysteme, Rechnernetze und Informationssysteme vermittelt.

Der Grundlagen-Zyklus umfasst die Grundlagen der Ingenieursmathematik und vermittelt Grundbegriffe der theoretischen Informatik in einem speziellen Modul für Angewandte Informatiker. Der Wahlbereich umfasst weitere Lehrveranstaltungen im Umfang von 8 Leistungspunkten.

In einem Proseminar werden wissenschaftliches Arbeiten und Präsentationstechniken eingeübt. Der Studiengang schließt mit der Bachelorarbeit ab.

Der deutlich höhere Anteil des Anwendungsfachs in der Angewandten Informatik im Vergleich mit dem Nebenfach der (Kern- Informatik) bereitet hervorragend auf die spätere berufliche Tätigkeit im Anwendungsfach vor. Zur Zeit sind die Anwendungsfächer Elektrotechnik und Maschinenbau wählbar.

Weitere Anwendungsfächer sind in Vorbereitung.

Der Masterstudiengang erlaubt es den Studierenden, in einem weiten Spektrum ihren Studienschwerpunkt stärker im Anwendungsfach oder in der Informatik zu wählen. Neben den Pflichtveranstaltungen Informatik im Kontext und Organisation und Management gibt es durch die Basismodule und die darauf aufbauenden vertiefenden Module vielfältige Wahlmöglichkeiten für die Studierenden. Verpflichtend ist die einjährige Projektgruppe, bei der in einem Team von 8 bis 12 Studierenden ein konkretes Problem aus dem Bereich der Informatik bearbeitet wird. Dies gibt die Gelegenheit, gelerntes Wissen praktisch anzuwenden und wichtige außerfachliche Qualifikationen wie z. B. Teamarbeit und Projektmanagement zu erlangen. Für viele Studierende ist die Projektgruppe der Höhepunkt des Studiums. Mit der abschließenden Master-Arbeit zeigen Studierende, dass sie in der Lage sind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus der Informatik selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Projektgruppe und Masterarbeit können einen starken Bezug zum Anwendungsfach haben. Zur Zeit sind die Anwendungsfächer Elektrotechnik, Maschinenbau, Robotics und Process Automation wählbar. In den beiden letztgenannten Fächern werden die Lehrveranstaltungen in englischer Sprache angeboten.

BERUFSAUSSICHTEN

Informatikerinnen und Informatiker haben beste Berufsaussichten. Sie werden im Prinzip überall benötigt, weil alle Wirtschaftszweige mit Informatikaspekten durchdrungen sind und immer noch zusätzliche Anwendungsfelder erschlossen werden. Damit sind Informatikerinnen und Informatiker auch relativ unabhängig von den Konjunkturbewegungen des Arbeitsmarktes einzelner Wirtschaftszweige. Um diese breiten Einsatzmöglichkeiten zu garantieren erhalten Studierende ein weit angelegtes, methodenorientiertes Informatikstudium, frei von kurzlebigen, stark spezialisierten "Modetrends". Die Fähigkeit zum Dialog mit Vertretern des Anwendungsfaches erschließt weitere Einsatzmöglichkeiten.

Weitere Infos

Website der Fakultät Informatik


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