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Informations- und Kommunikationstechnik, Bachelor of Science (B. Sc.)

Fakultät Elektrotechnik


Regelstudienzeit

Bachelor of Science (B. Sc.): 6 Semester

Studienbeginn

Wintersemester (B.Sc.)

Zulassungsvoraussetzungen

Bachelor: Ab Wintersemesster 12/13 mit Zugangsbeschränkung

Bewerbung und Einschreibung

 


 

BERUFBILD UND STUDIENINHALTE

Das Studium der Informations- und Kommunikationstechnik bietet den Studierenden von Anfang an eine Ausbildungsbasis, die sowohl Inhalte der Elektrotechnik als auch der Informatik enthält. Die Motivation und Zielsetzung für diesen neuen Studiengang ergeben sich aus der Bedeutung der Fachgebiete. Informationstechnik und Kommunikationstechnik sind Schlüsseltechnologien der Informationsgesellschaft. Neue Anwendungen und Dienste, die von diesen Technologien Gebrauch machen, bestimmen umfassend unser Leben im industriellen und im privaten Bereich. Beispiele hierfür sind etwa:

  • Kommunikationsnetze über terrestrische (Mobil-)Funksysteme, Satelliten- und Kabelsysteme
  • Elektronische Medien, E-Commerce- und E-Learning-Dienste
  • Leittechnik-Systeme für das Energienetzmanagement
  • Intelligente Steuerungs- und Assistenzsysteme in Fahrzeugen.

Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) stellen grundsätzlich wichtige Bindeglieder zwischen den klassischen Disziplinen Elektrotechnik und Informatik dar. Ein zentrales Ziel der IKT ist dabei, Hardware und Software für ganz unterschiedliche Anwendungen in einem globalen Umfeld zu entwickeln. So ermöglichen und initiieren Informationstechnik und Kommunikationstechnik als Querschnitttechnologien viele Produkt- und Prozessinnovationen in ganz verschiedenen Branchen wie etwa dem Fahrzeugbau, der Maschinen- und Anlagentechnik, der Energie- und der Medizintechnik.

Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik bietet auch diesen neuen Bachelorstudiengang schwerpunktmäßig als forschungsorientierten Studiengang an. So besteht regelmäßig die Möglichkeit, in studentischen Projektgruppen, im Rahmen der Bachelorarbeit oder häufig auch als studentische Hilfskraft an Forschungsprojekten der Lehreinheiten mitzuarbeiten. Im Rahmen des Bachelor-Studiums erfolgt neben der Vermittlung von elektro- und informationstechnischem Basiswissen auch die Ausbildung in grundlegenden theoriebasierten Methoden. Hierdurch werden die Voraussetzungen für interdisziplinäre und ingenieurmäßige Arbeitsweisen geschaffen. Im Rahmen des Studienganges ist ein Auslandsaufenthalt sehr empfehlenswert.

Zusammenarbeiten bestehen mit europäischen Universitäten (u. a. Leeds, Lille, Granada) im Rahmen des Sokrates/Erasmus-Programms und mit verschiedenen amerikanischen und asiatischen Hochschulen.

 

STUDIENAUFBAU BACHELOR

Das sechssemestrige Bachelor-Studium ist (ebenso wie beim Bachelorstudiengang "Elektrotechnik und Informationstechnik" der Fakultät) in 3 Phasen eingeteilt. In der ersten Phase (Semester 1-3) wird eine solide Basis in den mathematisch-technischen Grundlagenfächern mit besonderer Betonung der Elektrotechnik und der Informatik gebildet. Auch betriebswirtschaftliche Aspekte der Informationstechnik werden behandelt. Diese Grundlagenausbildung bieten wir gemeinsam mit anderen Fakultäten der Universität an. Die meisten Veranstaltungen vermitteln dabei nicht nur einfach methodisches Wissen, sie enthalten integrierte und fachlich direkt mit der Theorie verknüpfte praktische Übungen im Labor oder im Computer-Pool der Fakultät (integrierte Praktika).

In der Phase 2 (Semester 4-5) erfolgt die eigentliche Fachausbildung mit Kernfächern und Schwerpunktfächern, die Methodik und Wissen gewählten Faches in der nötigen Breite und Tiefe vermitteln (u. a. Informationstechnik, Signale und Systeme, Nachrichtentechnik, Kommunikationsnetze). Weiter sind in dieser Phase von den Studierenden je zwei Wahlpflichtmodule und zwei Wahlpraktika zur fachlichen Vertiefung auszuwählen. Auch hier wird dasselbe Konzept der integrierten Praktika wie in Phase 1 angewendet.

In der dritten Phase (Semester 6) sind vor allem berufsnahe Lehrmodule vorgesehen. Hierzu gehören die Bachelorarbeit, das Industriepraktikum und das Studium Fundamentale. Für die Bachelorarbeit wählt die Kandidatin / der Kandidat ein Thema aus oder legt dieses Thema gemeinsam mit einem Betreuer fest. Oft sind Themenstellungen Teil der Forschungsprojekte der Lehrstühle oder entstehen in unmittelbarer industrieller Zusammenarbeit. Im 12-wöchigen Industriepraktikum können die Studierenden erste wichtige Berufserfahrungen sammeln, um so den ggf. schon für den Bachelorabschluss geplanten Weg in die Berufswelt zu unterstützen. Das Studium Fundamentale der TU Dortmund befindet sich noch im Aufbau. Es ermöglicht die Teilnahme an übergreifenden Veranstaltungen, z. B. interdisziplinären Ringvorlesungen, wirtschaftsorientierten Vorlesungen oder Sprachveranstaltungen.

PRAKTIKA BACHELOR

Ein Grundpraktikum vor Beginn des Studiums in der Industrie ist nicht mehr erforderlich. Erst im abschließenden Semester des Bachelor-Studiums ist ein 12-wöchiges Industriepraktikum durchzuführen, das für den Erwerb berufspraktischer Erfahrungen gedacht ist. Dies erleichtert nach dem Abschluss den Sprung in die Berufswelt.

BERUFSAUSSICHTEN DER ABSOLVENTINNEN UND ABSOLVENTEN

Die größte Bedeutung des Bachelorabschlusses liegt in der Qualifizierung für ein weiterführendes Masterstudium. Das Masterstudium "Elektrotechnik und Informationstechnik" unserer Fakultät (s. Beschreibung in dieser Broschüre) bietet im Rahmen seiner Wahlmöglichkeiten hervorragende Möglichkeiten, eine individuelle Schwerpunktbildung - auch für das Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnik - zu erreichen. Wir möchten möglichst viele Bachelorabsolventen ermutigen, diesen weiterführenden Masterabschluss anzustreben, denn erst dieser Abschluss bietet den fachlichen Stand der Ausbildung wie das frühere Diplom.

Aufbauend auf den Bachelor ermöglicht das Master-Studium eine umfassende technisch-wissenschaftliche Vertiefung in Informations- und Kommunikationstechnik, die zu interessanten herausgehobenen Tätigkeiten etwa im Bereich der Forschung und Entwicklung bzw. in Führungsfunktionen befähigt. Zusätzlich ist mit diesem Abschluss eine weitere wissenschaftliche Profilierung im Rahmen einer Promotion zum Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.) möglich.

Zu den beruflichen Aussichten der Absolventinnen und Absolventen dieses Studienganges kann das Programm "Informationsgesellschaft Deutschland 2020" der Bundesregierung zitiert werden:

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind mittlerweile der dominierende Faktor für mehr Produktivität, Wachstum und Beschäftigung und auch aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. IKT tragen inzwischen stärker zur Wertschöpfung bei als die klassischen Technologien Automobil- und Maschinenbau. Sowohl als Branche als auch als Querschnittstechnologie sind die IKT mittlerweile ein entscheidender Faktor. Als Schlüsseltechnologie einer zunehmend wissensorientierten Wirtschaft wirken IKT als Wachstumsbeschleuniger für viele andere Branchen. Derzeit können etwa 40 Prozent des gesamtwirtschaftlichen Wachstums auf den Einsatz von IKT zurückgeführt werden (Berechnung der Boston Consulting Group). Die IKT-Branche zählt mit einem Umsatz von rund 135 Milliarden Euro zu den größten Branchen in Deutschland. Zu den 750.000 Beschäftigten in der IKT-Branche selbst kommen weitere ca. 650.000 IKT-Spezialisten in den Anwenderbranchen. Die IKT-Branche wächst deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft und ist damit Motor für die Konjunktur. Die Bundesregierung wird die Entwicklungsprozesse der Informationsgesellschaft - Stichworte sind Konvergenz, Mobilität und Vernetzung - durch eine Modernisierung der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen und eine gezielte Förderung von Forschung und marktnahen Entwicklungen vorantreiben. Deshalb hatte die Bundesregierung im März 2006 beschlossen, neben der Hightech-Strategie ein Aktionsprogramm speziell für die IKT-Politik zu erarbeiten.

 

Darüber hinaus gilt, dass auch in der Informationstechnik wie in der Elektrotechnik die Studierendenzahlen in den letzten Jahren stark zurückgegangen sind und schon allein deshalb eine ansteigende Nachfrage nach Ingenieurinnen und Ingenieuren dieser Fachrichtungen gegeben ist. Die angegebenen Prognosen sind strukturell begründet und werden auch bei konjunkturellen Schwankungen über einen langen Zeitraum gegeben sein.

 

Weitere Infos

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