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Wissenschaftsjournalismus, Bachelor of Arts (B. A.)/ Master of Arts (M. A.)

Fakultät Kulturwissenschaften


Regelstudienzeit

Bachelor of Arts (B.A.): 8 Semester

Master of Arts (M.A.): 2 Semester

Studienbeginn

Wintersemester (B.A.)

Wintersemester (M.A.)

Zulassungsvoraussetzungen

Bachelor: Örtliche Zugangsbeschränkung, Einschreibvoraussetzungen

Master: Informationen

Bewerbung und Einschreibung

 


 

BESONDERE EINSCHREIBUNGSVORAUSSETZUNG

Siehe oben.

Bachelor

STUDIENINHALTE- UND SCHWERPUNKTE

Zum Wintersemester 2003/2004 wurde der Bachelorstudiengang "Wissenschaftsjournalismus" an der Technischen Universität Dortmund eingeführt. Der Studiengang soll der Ausbildung von Journalisten dienen, die in der Lage sind, Themen aus Naturwissenschaft und Technik nicht nur in verschiedenen Medien allgemeinverständlich darzustellen, sondern sie auch in einen gesellschaftlichen Zusammenhang einzuordnen. Dazu benötigen sie neben einer guten journalistischen Qualifikation (Vermittlungskompetenz) ausreichende Kenntnisse und Einsichten in die Methodik der Natur- und Ingenieurwissenschaften und einen Überblick über den Wissensbestand der jeweiligen Fachwissenschaft (Fachkompetenz). Der Bachelorstudiengang eröffnet zugleich den Zugang zu einem Masterstudiengang „Wissenschaftsjournalismus“, der seitdem Wintersemester 2007/08 angeboten wird. Dieser Masterstudiengang gibt den Absolventen des Bachelorstudiengangs die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten sowohl in der gewählten Fachwissenschaft als auch in der Journalistik zu vertiefen. Er soll Absolventen dazu befähigen, eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen oder mittelfristig Führungspositionen im journalistischen Berufsfeld zu übernehmen.

STRUKTURMERKMALE: KOMBINATION VON NATURWISSENSCHAFTLICH-TECHNISCHEM FACHWISSEN UND JOURNALISTIK

Im Studiengang Wissenschaftsjournalismus werden journalistische und naturwissenschaftlich-technische Inhalte gleichzeitig und gleichwertig nebeneinander studiert. Die Studierenden wählen daher von Anfang an ein naturwissenschaftliches oder technisches Zweitfach (s. u. Studienaufbau) und nehmen an regulären Veranstaltungen dieses Fachs teil. So erwerben sie zum einen die nötigen Fachkenntnisse und bekommen zum anderen einen Einblick in das "System Wissenschaft".

Die Ausbildung in der Journalistik umfasst Medienrecht, Ethik, Ökonomie sowie Recherche, Stilistik und Interviewtraining. Vor allem in Projekten wird die Vermittlung journalistischer Kompetenzen immer wieder mit den fachlichen Inhalten des Zweitfachs verknüpft.

STRUKTURMERKMALE: INTEGRATION VON THEORIE UND PRAXIS

Vor der Aufnahme des Studiums ist eine sechswöchige Hospitation in der Redaktion eines aktuellen Massenmediums oder eines qualitativ hochwertigen Monatsmediums zu absolvieren. Sie dient einem ersten Einblick in das Berufsfeld und gibt Gelegenheit, die Studienmotivation frühzeitig zu überprüfen. Zusätzlich zum universitären Angebot umfasst der Studiengang ein einjähriges Volontariat. Die Vermittlung von Volontärsplätzen durch das Institut für Journalistik hat zum einen die Attraktivität des Studiengangs Journalistik für die Studierenden (mit-) begründet, zum anderen zwingt diese Verknüpfung das Institut, sein Lehrangebot ständig an den von der Praxis geforderten Qualifikationen zu messen. Dieses bewährte Modell wurde daher auch für den Bachelorstudiengang Wissenschaftsjournalismus übernommen. Hier bildet das einjährige Volontariat die Abschlussphase (7. und 8. Semester) des Studiengangs.

Vorbereitet wird diese externe Praxisphase durch zwei Lehrredaktionen, an denen die Studierenden je ein Semester lang teilnehmen. Speziell für den Wissenschaftsjournalismus werden diese Elemente durch ein zweimonatiges Praktikum bei einer Forschungseinrichtung oder einer Organisation zur Wissenschaftsförderung ergänzt. Ein mindestens vierwöchiger Auslandsaufenthalt bei einer Ausbildungseinrichtung der Journalistik erweitert den internationalen Erfahrungshorizont der Studierenden.

STUDIENAUFBAU

Das achtsemestrige Studium besteht aus Lehrveranstaltungen im Fach Journalistik/Wissenschaftsjournalismus im Umfang von 74 Credits, dem Volontariat mit 60 Credits, zwei Praktika mit zusammen 15 Credits, einem Zweitfach im Umfang von 83 Credits sowie der Bachelorarbeit mit 8 Credits.

Als Zweitfach können gewählt werden:

  • Naturwissenschaften (Schwerpunkt Biowissenschaften/Medizin oder Physik)
  • Ingenieurwissenschaften (Schwerpunkt Elektrotechnik oder Maschinenbau)
  • Datenanalyse und Statistik

Master

EINSCHREIBUNGSVORAUSSETZUNG

Abschluss des Dortmunder Bachelorstudiengangs Wissenschaftsjournalismus oder eines vergleichbaren Studiengangs

inklusive Volontariat.

Der MA-Studiengang Wissenschaftsjournalismus wird seit dem Wintersemester 2007/2008 erstmals angeboten und beginnt jeweils zum Wintersemester.

Dieser Masterstudiengang soll den Absolventen des Bachelorstudiengangs Wissenschaftsjournalismus die Möglichkeit geben, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten sowohl in der gewählten Fachwissenschaft als auch in der Journalistik zu vertiefen. Er schafft so die Voraussetzung für eine wissenschaftliche Laufbahn oder eine spätere leitende Position in den Medien.

Der Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus ist wie der Bachelor-Studiengang durch die Kombination von Theorie (Forschungsorientierung) und Praxis (Berufsorientierung) gekennzeichnet.

In dem vertiefenden Studium sollen die Studierenden zum einen lernen, in der Journalistik selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten, insbesondere unter Einbeziehung ihres Zweitfachs. Die Masterstudenten betrachten den Bereich Wissenschaftsjournalismus verstärkt aus der Forschungsperspektive, nachdem sie in der Bachelor-Phase auf die Berufspraxis vorbereitet worden sind. Das Master-Studium kann eine akademische Karriere eröffnen.

Zum anderen sollen die Studierenden in der Masterphase auch ihre Fähigkeiten erweitern, Themen aus den Bereichen Naturwissenschaften, Technik und Medizin strukturiert zu recherchieren und darüber angemessen zu berichten. Auf dieser Grundlage sollen sie dazu befähigt werden, im Journalismus auch in führenden Positionen tätig zu werden, insbesondere in aktuell berichtenden Massenmedien.

Der zweisemestrige Master-Studiengang Wissenschaftsjournalismus besteht aus drei Komponenten mit insgesamt 60 Credits:

  • Studieneinheit Wissenschaftsjournalismus (24 Credits)
  • Zweitfach (6 Credits)
  • Masterarbeit mit begleitenden Kolloquien (zusammen 30 Credits)

Die Studieneinheit Wissenschaftsjournalismus besteht aus vier Modulen:

  • Redaktionsmanagement und Organisationspsychologie (8 Credits)
  • Vertiefung der empirischen Sozialforschung (8 Credits)
  • Wahlpflicht (wissenschafts-)journalistische Vertiefung (8 Credits)

Als Zweitfach stehen wie im Bachelor-Studiengang folgende Fächer zur Auswahl:

  • Naturwissenschaften
  • mit dem Schwerpunkt Biowissenschaften/Medizin oder Physik
  • Ingenieurwissenschaften mit dem Schwerpunkt Maschinenbau oder Elektrotechnik
  • Datenanalyse & Statistik

Im Zweitfach ist jeweils ein Wahlpflichtmodul (6 Credits) zu absolvieren.

Die Masterarbeit soll in engem fachlichem Zusammenhang mit dem im Zweitfach gewählten Wahlpflichtmodul stehen. Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel vier Monate. Der Umfang sollte 120 DIN-A4-Seiten nicht überschreiten. Die Ergebnisse sind der Prüfungskommission in einem Vortrag zu präsentieren. Während der Bearbeitungszeit sind Kolloquien zu belegen.

PRAKTIKA

Bei der Einschreibung ist eine Hospitation von mindestens sechs Wochen Dauer bei der Redaktion eines aktuellen Massenmediums nachzuweisen, das vom Institut für Journalistik der TU Dortmund als Praktikumsstelle anerkannt ist. Sofern die Studienbewerberinnen/Studienbewerber nicht bereits vor der Aufnahme des Studiums ein mindestens zwölfmonatiges Volontariat absolviert haben, das vom Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund anerkannt worden ist, haben sie vor dem Abschluss des Studiums ein zwölfmonatiges Volontariat an einer vom Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund anerkannten Ausbildungsstätte abzulegen, das unter der Verantwortung der Ausbildungsstätte nach den für die Durchführung von Volontariaten geltenden allgemeinen und tariflichen Bestimmungen durchgeführt wird.

BERUFSAUSSICHTEN DER ABSOLVENTINNEN UND ABSOLVENTEN

Derzeit haben Wissenschaftsjournalisten im Vergleich zu Spezialisten anderer journalistischer Genres vergleichsweise gute Berufschancen. So gibt es seit einigen Jahren einen regelrechten Boom von Wissens- und Wissenschaftsformaten in den Medien. Auch reagieren die Medienpartner, mit denen wir zusammenarbeiten, durchweg sehr positiv auf unser Ausbildungskonzept, das einige sogar als das "erste systematische Ausbildungskonzept für Wissenschaftsjournalisten in Deutschland" bezeichnet haben.

Die ausgebildeten Wissenschaftsjournalisten sind nicht nur für die Arbeit in Wissenschaftsredaktionen von Fach- und Massenmedien (Print, TV, Hörfunk und Online) qualifiziert, sondern können ihr Fachwissen auch in den klassischen Ressorts wie Nachrichten, Politik, Wirtschaft, Kultur und Lokales einbringen. Wenngleich der Studiengang eine klare journalistische Ausrichtung hat, gehören in der späteren Berufspraxis auch Presse- und Öffentlichkeitsabteilungen von Forschungsorganisationen, Hochschulen und forschenden Unternehmen zu den möglichen Arbeitsfeldern. Schließlich bietet sich dank des interdisziplinären Studiums auch eine Tätigkeit in weiteren Berufsfeldern, etwa in Museen oder in der Politikberatung an.

Weitere Infos

Website zum Studiengang Wissenschaftsjournalismus

Website der Fakultät Kulturwissenschaften


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