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Prüfungstipps „Yes, you can” (Teil 1): Keine Lust – Wie kann ich mich motivieren?

Am 28. Juli – in sechs Wochen – endet die Vorlesungszeit und die sogenannten Semesterferien beginnen. Ferien im klassischen Sinne haben Studierende deswegen aber noch lange nicht. Es stehen Klausuren, Hausarbeiten und mündliche Prüfungen an. Damit diese erfolgreich gemeistert werden können, gibt die Studienberatung im vierteiligen Prüfungsspecial wöchentlich Tipps zur Prüfungsvorbereitung. Los geht's mit einem Motivationsschub. Auf die Plätze, fertig, los!

Im Internet surfen, eine neue App herunterladen, fernsehen, saugen oder Laub fegen – eigentlich erscheint so ziemlich alles spaßiger als zu Lernen. Motivation? Fehlanzeige! Die nachfolgenden sechs Tipps sollen dabei helfen, das Motivationsloch zu überwinden:

Eins nach dem anderen

„Studierende sehen oft einen riesen Berg an Aufgaben”,  sagt Diplom-Psychologin Melanie Buschmann von der Zentralen Studienberatung. Das kann demotivieren. Um den zahlreichen Aufgaben besser gewachsen zu sein, sollten Studierende sich erst einmal überlegen, wie sie mit der Stoffmenge umgehen wollen. Es helfe, sich die Aufgaben in Einheiten einzuteilen und sie dann „Stück für Stück” anzugehen.

Konkrete Zeitpläne

Um den inneren Schweinehund zu besiegen, empfiehlt es sich, konkrete Start- und Endzeiten für das Lernen festzulegen: „Wann arbeite ich; wann habe ich Freizeit?” Höre der Schweinehund, dass er den „ganzen Tag” lernen müsse, hätte er oft direkt keine Lust mehr. Wenn es aber ein definitives Ende gibt, ist die Motivation meistens größer. Gleichzeitig helfen konkrete Zeitfenster, effektiver zu arbeiten, da die Lernzeit nicht verschoben werden kann. Wenn die Zeit abgelaufen ist, ist Schluss.

Aussicht auf „frühen Feierabend”

Zusätzlich sei es eine gute Idee, konkrete Ziele für Zeitfenster festzulegen: „Ich lese zwei Kapitel. Wenn ich damit fertig bin, bin ich fertig.” So besteht sogar die Möglichkeit, dass Studierende noch vor Ende der Zeit ihre vorgenommen Aufgaben beenden und früher „frei” haben.

Störfaktoren ausschalten

Generell ist es beim Lernen ungünstig, wenn ständig das Handy vibriert, weil eine neue WhatsApp-Nachricht ankommt, ein Video bei Facebook geteilt wurde oder eine E-Mail eingegangen ist. Melanie Buschmann empfiehlt: Störfaktoren ausschalten. Das Handy kann beispielsweise für eine begrenzte Zeit zur Seite gelegt, Computerspiele außer Reichweite archiviert werden.

Ortswechsel

Wenn Handy, Fernsehen oder selbst der Staubsauger dann doch noch ablenken, ist das eigene zu Hause vielleicht nicht der passende Lernort. Dann können sich Studierende überlegen, wo sie ungestört lernen können: das kann beispielsweise die Universitätsbibliothek oder bei Pendlern die Stadtbücherei sein. Für Studierende, die im Wohnheim leben, hat Melanie Buschmann von der Zentralen Studienberatung einen besonderen Tipp: Zimmertausch; denn den Fensterputz und Abwasch macht man woanders eher nicht.

Die Suche nach dem Sinn

Einige Studierende können sich außerdem schlecht zum  Lernen motivieren, weil sie sich die Frage stellen, welchen Sinn es eigentlich machen soll, den Stoff zu lernen. Der hat vielleicht auf den ersten Blick wenig mit der Praxis oder dem Berufsziel gemein. Dann können sich Studierende fragen, was sie davon haben, den Stoff trotzdem zu lernen. Bringt er sie langfristig weiter? Hilft das Bestehen der Prüfung dabei, das Studium abzuschließen und so das Berufsziel erreichbarer zu machen? Stellen Studierende dabei fest, dass das Studium eigentlich überhaupt nichts für sie ist, empfiehlt Melanie Buschmann einen Beratungstermin.

Wer schließlich die Lernzeit vollendet hat, darf und sollte sich dafür belohnen und sich „was Schönes gönnen.” Dabei sei es wichtig, dass sich die Studierenden dafür belohnen, dass sie überhaupt etwas getan haben, anstatt für das Ergebnis. Denn sich hinzusetzen und zu lernen ist planbar, wie viel verstanden wird, nicht.

Weitere Informationen:

Die Zentrale Studienberatung hat viele weitere Tipps auf ihren Internetseiten zusammengefasst. Dort können sich Studierende beispielsweise zu den Themen Arbeitsplanung und Arbeitsstrukturierung und Prüfungsangst informieren oder Dokumente wie Wochenpläne runterladen. Außerdem bietet die Zentrale Studienberatung Coachinggruppen und die Veranstaltungsreihe „Lässig statt stressig” an.



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