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TU Dortmund überzeugt mit den Fabeln Äsops im Wettbewerb „Eine Uni – ein Buch“

Die Technische Universität Dortmund hat sich im Ideenwettbewerb „Eine Uni – ein Buch“ durchgesetzt: Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Klaus Tschira Stiftung fördern das Projekt Aesop@TU-Dortmund. In den beiden kommenden Semestern sollen die Fabeln Äsops im Mittelpunkt verschiedener Veranstaltungen der Universität stehen und möglichst viele TU-Mitglieder miteinander ins Gespräch bringen.

Die Projektskizze Aesop@TU-Dortmund wurde auf Initiative von Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund, beim bundesweiten Hochschulwettbewerb „Eine Uni – ein Buch“ eingereicht. Ziel dieser Initiative ist es, durch ein Buch einen universitätsweiten Austausch anzuregen, sodass Menschen verschiedener Gruppen und Fachrichtungen einander begegnen. „Solche Begegnungen gelingen uns an der TU Dortmund bereits in verschiedenen Formaten, etwa durch ‚Zu Tisch – Diversität am Mittag‘ oder die Diversitätsdialoge“, sagt Prof. Barbara Welzel. „Mit dem neuen Projekt wollen wir die Reichweite auf die gesamte Universität ausdehnen, sodass die TU Dortmund für ihre Mitglieder als Universitas, als Summe ihrer Teile, erfahrbar wird.“

Fabeln laden zur Diskussion ein

Sigrid Nieberle, Professorin für neuere und neueste deutsche Literatur an der TU Dortmund, ist überzeugt, dass sich die Fabeln Äsops für dieses Vorhaben in ganz besonderer Weise eignen. „Seit über 2.500 Jahren behandeln diese Fabeln exemplarische Situationen menschlichen Zusammenlebens“, sagt die Literaturwissenschaftlerin. „Sie sind nicht nur weltbekannt, sondern auch kurz, für jeden zugänglich – und sie laden zur Diskussion ein.“ So gehen die Fabeln meist von der Tiergestalt aus und müssen deshalb erst als Lehrstück erschlossen werden – mitunter in einer unterhaltsamen Debatte. Die Geschichten behandeln dabei Werte wie Respekt, Loyalität und Freundschaft, aber auch Probleme wie Übervorteilung, Manipulation und Ressourcenknappheit.

Gemeinsam mit Dr. Joachim Kreische, Direktor der Universitätsbibliothek Dortmund, hatten Prof. Barbara Welzel und Prof. Sigrid Nieberle für die Projektskizze ein zwanzigköpfiges Team aus Wissenschaft, Verwaltung und Studierendenschaft zusammengebracht. Dabei wurden erste Eckpfeiler erstellt: Zum Programm gehören eine öffentliche Ausstellung im Dortmunder U, eine hochschulweite Ringvorlesung, ein Schreibwettbewerb sowie Seminare in Literaturwissenschaften, Kunstgeschichte und Malerei sowie in Theologie, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften. Der AStA will sich mit Theater- und Musikvorführungen beteiligen, das Netzwerk Sekretariatsmanagement realisiert Aktionen wie „Die Fabel an meiner Tür“. Auch eine Sonderausgabe des Wissenschaftsmagazins mundo ist in Vorbereitung. Das Programm soll weiter wachsen: Alle Mitglieder der TU Dortmund sind eingeladen, sich mit eigenen Ideen an dem Projekt zu beteiligen.

Aktivitäten starten im Sommersemester

Die ersten Aktivitäten werden bereits im Sommersemester beginnen, der offizielle Startschuss fällt jedoch erst zum Wintersemester 2017/18, und zwar bei der Begrüßung der neuen Studierenden. Auf diese Weise integriert sich das Projekt Aesop@TU-Dortmund auch in das Jubiläumsjahr, das Mitte Dezember mit dem 49. Geburtstag der TU Dortmund eingeläutet werden wird. 

Neben der TU Dortmund werden in dem Förderprogramm „Eine Uni – ein Buch“ neun weitere Hochschulen gefördert. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Klaus Tschira Stiftung unterstützen jedes Projekt mit bis zu 5.000 Euro. Weiterer Kooperationspartner in diesem Förderprogramm ist der Verlag DIE ZEIT.



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