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TU Dortmund besiegelt Talentscouting-Kooperation mit Dortmunder Schulen

Die drei ersten Dortmunder Schulen haben am Donnerstag, 24. November, Talentscouting-Kooperationsverträge mit der TU Dortmund geschlossen. Die fünf Talentscouts der TU Dortmund halten regelmäßig Kontakt zu mehr als 250 talentierten Schülerinnen und Schülern in Dortmund, dem Kreis Unna und Waltrop. Die Jugendlichen kommen zumeist aus einem Umfeld, das sie nicht immer bei allen Themen der Studien- und Berufswahl unterstützen kann. Die Talentscouts bestärken sie darin, ihre Potenziale zu entfalten und den besten Bildungsweg auszuwählen. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze war zu Gast an der TU Dortmund, um den Dortmunder Kooperationsschulen die Plakette „Schule im NRW-Talentscouting“ zu übergeben.

„Ich freue mich sehr, dass das Netzwerk der Schulen, die am Talentscouting-Programm teilnehmen, immer weiter wächst. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, die Talente unserer Schülerinnen und Schüler möglichst früh zu erkennen, sie zu fördern und sie in eine erfolgreiche Zukunft zu begleiten“, so NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Gemeinsam mit Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund, überreichte sie die Plaketten „Schule im NRW-Talentscouting“ an die Leiterin der Gesamtschule Brünninghausen sowie an die Leiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums und des Robert-Schumann Berufskollegs. „Unter dem Motto ‚Talente finden, fördern und begleiten‘ bauen unsere Talentscouts täglich Brücken von der Schule in die Universität. Es ist schön, dass das Programm so viel Anklang findet und sich stetig weiterentwickelt – genauso wie die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler“, sagt Prof. Barbara Welzel.

 
Stipendien rücken in den Fokus

Einmal im Monat bieten die Talentscouts in den Schulen, die sie betreuen, Sprechstunden an. Diese Zeit nutzen sie für persönliche Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern, die am Talentscouting-Programm teilnehmen. Die Talente berichten dabei von aktuellen Entwicklungen und arbeiten gemeinsam mit den Scouts Pläne für ihre Studien- und Berufsorientierung aus. Per WhatsApp oder Facebook sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Dortmund auch virtuell stetig mit ihren Schülerinnen und Schülern in Kontakt. Ab dem Frühjahr rücken Stipendien zunehmend in den Fokus der Tätigkeit der TU-Talentscouts. In speziellen Workshops zeigen sie sowohl Schülerinnen und Schülern als auch Studierenden Fördermöglichkeiten auf und erklären, wie man eine erfolgversprechende Bewerbung für ein Stipendium aufsetzt.

 

Talentscouting NRW

In Deutschland sind es oftmals nicht die vorhandenen Talente, die über den Bildungsweg entscheiden, sondern die familiären Hintergründe. Hier setzt das NRW-Talentscouting an. Ein zentrales Ziel des Programms ist es, jungen Menschen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen – unabhängig vom Einkommen, Bildungsstand oder von der Herkunft der Eltern. Talentierte Jugendliche aus weniger privilegierten Verhältnissen werden ermutigt, sich ein Studium oder eine Berufsausbildung zuzutrauen und dabei unterstützt, diesen Weg erfolgreich zu bestehen.

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) stellt dafür bis 2020 rund 14,4 Millionen Euro zur Verfügung. Im Herbst 2016 wurde das Talentscouting auf Hochschulen in ganz NRW ausgeweitet. Aktuell beteiligen sich 14 NRW-Hochschulen an dem Programm. Die beteiligten Hochschulen wurden von einer Jury im Rahmen eines landesweiten Ausschreibungsverfahrens ausgewählt.



Bildhinweis: NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (Mitte) freute sich gemeinsam mit Prof. Barbara Welzel, Prorektorin Diversitätsmanagement der TU Dortmund (links neben der Ministerin), über die Kooperationsverträge zum Talentscouting, die die TU Dortmund mit drei Dortmunder Schulen abgeschlossen hat. Für die Schulen nahmen Marietta Koschmieder, Leiterin Gesamtschule Brünninghausen (2.v.r.), Dr. Detlef von Elsenau, Leiter Heinrich-Heine-Gymnasium (5.v.r), und Rolf Janßen, Leiter Robert-Schuman-Berufskolleg (2.v.l.), die Urkunden entgegen. 



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