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Fernsehmoderator Harald Lesch zu Gast an der TU Dortmund bei „Die Wissensmacher“

Manchmal würde er gefragt, ob er durch die Zeit reisen könne, sagt Harald Lesch, Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. „Viele fragen sich, wie ich die Professur mit meinen Sendungen unter einen Hut kriege.” Der bekannte ZDF-Moderator („Leschs Kosmos”) war am Montag zu Gast an der TU Dortmund. Eingeladen von Institut für Journalistik hielt er eine Vorlesung im Rahmen der Reihe „Die Wissensmacher”. Und erklärte dabei mit viel Humor, wie er es schafft, Wissenschaft und Journalismus zu vereinen.


„Vor der Kamera kann ich Wissenschaft nicht nur erklären, sondern auch kommentieren”, sagte der 59-Jährige. In der heutigen Zeit sei das notwendiger denn je: „Nur so können wir den ‚alternativen Fakten‘ eines Herrn Trump entgegentreten, denn das sind letztendlich nichts anderes als Lügen.” Zu jedem Thema, das er in der Sendung anmoderiere, habe er eine Meinung. Manchmal käme es aber auch zum Konflikt zwischen Forschung und den Medien: „Was für Wissenschaftler interessant ist, ist für Medien noch lange nicht relevant”, so Lesch. Dann gelte es zu vermitteln. Was ihm meist gelinge: „In erster Linie bin ich ja selber Wissenschaftler.” Bis auf den letzten Platz besetzt war der Hörsaal bei Leschs Vorlesung, nach gut anderthalb Stunden gab es viel Applaus für seine Worte.

Reihe: Die Wissensmacher

In der Gastvortragsreihe geben Referentinnen und Referenten am Beispiel ihrer Redaktion und anderer Arbeitsfelder Einblicke in die Praxis verschiedener Medien. Die Gäste sind renommierte Wissenschaftsjournalistinnen und Wissenschaftsjournalisten sowie Experteninnen und Experten aus Pressestellen und der Wissenschaftskommunikation. Hintergrund der Reihe ist die Popularität und politische Relevanz von Forschungsthemen in der Berichterstattung. Die Definition von „Wissenschaftsjournalismus” ist in den Redaktionen allerdings nicht einheitlich.

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