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UA Ruhr eröffnet Graduiertenkolleg: Mathematiker berechnen Zufallsphänomene

Mit einem „Opening Workshop“ feierte das neue Graduiertenkolleg 2131 „Phänomene hoher Dimensionen in der Stochastik“ der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) Ende November im Bochumer Blue Square seine Eröffnung. Eingerichtet wurde das Kolleg zum 1. Oktober an den beteiligten Universitäten – TU Dortmund, Ruhr-Universität Bochum und Universität Duisburg-Essen.

An den drei Standorten konnten zwölf Stellen besetzt werden (zehn Doktoranden- und zwei Postdoc-Stellen). „Wir haben sehr talentierte junge Mathematikerinnen und Mathematiker dafür gewinnen können, davon sechs aus dem Ausland, worüber wir uns sehr freuen“, sagte Sprecher Prof. Peter Eichelsbacher (Bochum). Zum Auftakt stellten zehn der Kollegmitglieder ihre Forschungsthemen vor. Zudem sorgten international renommierte Gäste u.a. aus Luxemburg, Modena, Oxford, Rom und Zürich durch ihre Vorträge für einen hochkarätigen Einstieg in die konkrete Arbeit des Graduiertenkollegs (GRK).

Betreuung durch mehrere Forscher

Zufallsphänomene stehen im Mittelpunkt des GRK 2131 „Phänomene hoher Dimensionen in der Stochastik – Fluktuationen und Diskontinuität“, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit rund 4,3 Millionen Euro für viereinhalb Jahre fördert.

Das Graduiertenkolleg ermöglicht den Nachwuchsforschern besonders solche Promotionsprojekte, die nur in Betreuung durch mehrere Forscher möglich sind. Das Studienprogramm des Kollegs bietet zum Beispiel Tandem-Vorlesungen und ein Kolleg-Oberseminar, präsentiert an einem gemeinsamen wöchentlichen GRK-Nachmittag an einem der drei Standorte. Hinzu kommen internationale Sommerschulen.


Bildhinweise: v.l.n.r: Prof. Peter Eichelsbacher (Sprecher des GRK2131), Prof. Cristian Giardina (Modena), Prof. Ivan Nourdin (Luxemburg), Prof. Ashkan Nikeghbali (Zürich), Prof. Nina Gantert (München), Dr. Simon Campese (Rom), Prof. Peter Heinzner (Dekan der Fakultät für Mathematik/RUB), Dr. Robert Gaunt (Oxford).