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Zielvereinbarung

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Die TU Dortmund vereinbarte 2008 im Rahmen des audit familiengerechte hochschule mit der berufundfamilie gGmbH
nachfolgende Zielvereinbarungen in acht Handlungsfeldern:

 

Handlungsfelder:

 

 

Handlungsfeld 1 – Arbeitszeit

 

 

Verbesserung der Arbeitszeit-Rahmenbedingungen im Bereich der Verwaltung analog den Regelungen für die Beschäftigten in der Universitätsbibliothek

Maßnahme 1  Die Möglichkeit, angesammelte Plusstunden auf ein Langzeitkonto zu stellen, wird auch für die Beschäftigten in der Verwaltung eingerichtet, ggf. adaptiertes Verfahren.
Maßnahme 2 Die Möglichkeit, mehrere Gleittage zusammenhängend zu nehmen, wird auch für die Beschäftigten in der Verwaltung eingerichtet.
Zielgruppe Alle Beschäftigten in der Verwaltung
Pro-Motor Markus Neuhaus

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Handlungsfeld 2 – Arbeitsorganisation

 

  Weiterentwicklung einer familiengerechten Arbeitsorganisation
Maßnahme 1 Die Führungskräfte stellen sicher, dass die notwendigen Arbeitsabläufe, -prozesse und Vertretungsregelungen mit Rücksicht auf Verwaltungsbeschäftigte mit familiären Anforderungen organisiert werden.
Maßnahme 2 Führungskräfte ermöglichen einerseits die technischen Voraussetzungen zur Erhaltung der Flexibilität der Beschäftigten und sorgen andererseits für Sicherstellung der notwendigen Erreichbarkeit (Servicegedanke).
Maßnahme 3 Positive Beispiele für solche organisatorischen Vereinbarungen (Servicepakt) aus verschiedenen Abteilungen oder Fakultäten werden kommuniziert.
Zielgruppe Alle dezentralen Verwaltungsbeschäftigten
Pro- Motorin Ute Zimmermann

 

 

  Weiterentwicklung der Angebote im Bereich Gesundheitsmanagement unter Einbeziehung von Aspekten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Maßnahme 1 Der neu initiierte Arbeitskreis Gesundheitsmanagement wird aufgefordert, bei seinen konzeptionellen Überlegungen Aspekte der familiären Anforderungen von Beschäftigten mit zu berücksichtigen.
Zielgruppe Alle Beschäftigten
Pro-Motorin Ute Zimmermann

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Handlungsfeld 3 – Arbeitsort

 

  Ausweitung des dezentralen flexiblen Arbeitens aus familiären Gründen
Maßnahme 1 Die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen im Bedarfsfall den Arbeitsort flexibel zu gestalten werden für die Verwaltungsbeschäftigten klarer geregelt (z.B. als Verfahrensplan).
Zielgruppe Alle Verwaltungsbeschäftigten
Pro-Motor Markus Neuhaus

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Handlungsfeld 4 – Informations- und Kommunikationspolitik

 

  Bündelung der Informationen zum Thema Studium / Beruf und Familie
Maßnahme 1 Es wird ein Portal (Familienportal) zu allen relevanten Themen im Rahmen des bestehenden Internet-Auftritts der TU Dortmund eingerichtet.
Maßnahme 2 Dieses Portal enthält die aktuellen Regelungen, Angebote und Maßnahmen an der TU Dortmund einschließlich der notwendigen und sinnvollen Verlinkungen in den Themenfeldern Kinderbetreuung sowie Pflege und Unterstützung von Angehörigen.
Maßnahme 3 Im Rahmen dieses Portals werden auch Best-Practice Beispiele für gute Lösungen dargestellt.
Maßnahmen 4

Im Rahmen des Portals wird eine Plattform für eine Vernetzung von Interessierten eingerichtet.

Zielgruppe Alle Beschäftigten und Studierende
Pro-Motorin Jeannette Kratz

 

 

  Erhöhung der Präsenz des Themenfeldes „Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie“ an der TU Dortmund
Maßnahme 1 Es werden Plakate erarbeitet, z.B. zum Thema Studieren mit Kind, und an zentralen und öffentlichkeitswirksamen Stellen an der Universität präsentiert.
Maßnahme 2 Das Campusfest wird in seiner Gestaltung in Bezug auf Kinderfreundlichkeit geprüft und verbessert, z.B. mit einem Kinderfest auf dem Campusfest.
Maßnahme 3

Innerhalb der Universität wird ein Preis ausgelobt für eine besonders familienbewusste Umsetzung oder Lösung eines Problems (im Sinne eines Best-Practice).

 
Zielgruppe Beschäftigte und Studierende
Pro-Motorin Silke Viol

 

 

  Intensivierung der zielgruppenspezifischen Informationen
Maßnahme 1

In die Erstsemester-Informationsbroschüre werden die Angebote der Universität im Bereich „Studieren mit Kind“ aufgenommen – ggf. in Form einer eigenen kleinen Broschüre.

 
Maßnahme 2 Diese Informationen werden sowohl bei der Einschreibung ausgelegt als auch an zentralen Stellen innerhalb der Universität.
Zielgruppe Alle Studierenden, insbesondere Erstsemester
Maßnahme 3 Die Angebote der Universität im Bereich „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ werden in die Startmappe für neue Mitarbeiter/innen aufgenommen.
Zielgruppe Alle neuen Mitarbeiter/innen
Pro-Motorin Ute Zimmermann

 

 

  Ausbau der externen Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie
Maßnahme 1 Die Pressearbeit zur Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie wird intensiviert.
Maßnahme 2

Die Vergabe des Grundzertifikats zum audit familiengerechte hochschule und die offizielle Zertifikatsverleihung werden an die Presse kommuniziert.

 
Maßnahme 3

Die Eröffnung der geplanten Kinderbetreuungseinrichtung und alle weiteren Umsetzungserfolge werden an die Presse kommuniziert.

 
Maßnahme 4 Die Präsentation der TU Dortmund im Internet als familienfreundliche Hochschule wird ausgebaut.
Maßnahme 5 Nach erfolgreicher Zertifizierung wird das Logo audit fgh offensiv in relevanten Außendarstellungen der TU Dortmund integriert (z.B. in Stellenanzeigen, Broschüren, etc. …)
Zielgruppe Beschäftigte, Studierende, externe Öffentlichkeit, Bewerber/innen
Pro-Motorin Jeannette Kratz

 

 

  Benennung von Ansprechpartner/innen für Vereinbarkeitsthemen als konkrete Beratungsunterstützung für Studierende
Maßnahme 1  In den Studienberatungen der Fakultäten werden Ansprechpartner (Familienbeauftragte) benannt, die Studierende mit familiären Verpflichtungen konkret beraten.
Zielgruppe Studierende mit familiären Verpflichtungen
Pro-Motorin Ute Zimmermann

 

 

  Sicherstellung der Umsetzung des audi
Maßnahme 1 Eine offizielle kontinuierliche Projektstruktur für die Umsetzung der Ergebnisse und Initiativen aus dem Auditierungsprozess wird als verbindlich etabliert und kommuniziert. Bis Juli 2008 koordiniert und steuert die Gleichstellungsbeauftragte und die Abteilungsleiterin Personalentwicklung (Dez. 4) den Prozess.
Maßnahme 2 Für den Zeitpunkt ab August 2008 wird die Projektleitung verbindlich etabliert und kommuniziert.
Maßnahme 3 Diese offizielle Umsetzungsstruktur wird durch einen festen Kern inhaltlich interessierter unterstützender Mitglieder der TU Dortmund kontinuierlich flankiert (Teilnehmende des Auditierungsworkshops).
Maßnahme 4 Im Rahmen des Projektmanagements finden regelmäßige Rückkopplungen und Abstimmungen der (Zwischen-) Ergebnisse, Entwicklungen und zum weiteren Vorgehen statt.
Maßnahme 5 Es wird ein hierzu hilfreiches Controlling-Instrument entwickelt (z.B. Balanced Scorecard).
Maßnahme 6 Es erfolgt eine kontinuierliche Information über die (Zwischen-) Ergebnisse an die entsprechenden Führungsgremien bzw. Interessenvertretungen an der TU.
Maßnahme 7 Die Thematik Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie wird in die Frauenförderpläne der Fakultäten integriert.
Zielgruppe Alle Beschäftigten, Führungskräfte und Studierenden der TU Dortmund
Pro-Motorin Jeannette Kratz

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Handlungsfeld 5 – Führungskompetenz

 

 

Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie als Top-down-Prozess

Maßnahme 1 Die Hochschulleitung setzt einen Dialog mit den Führungskräften der Hochschule in Gang, der den Nutzen einer familienbewussten Hochschulpolitik darstellt, um ein gemeinsames Verständnis innerhalb der Führungskräfte im Sinne eines Führungsleitbildes zur familienbewussten Hochschule herzustellen.
Maßnahmen 2

Wichtige Aspekte einer familienbewussten Führung wie z.B.

  • ergebnisorientiertes Arbeiten unterstützen
  • flexiblen Arbeitsort bedarfsgerecht ermöglichen
  • Fürsorgepflicht mit Blick auf Überlastung wahrnehmen
  • Sensibilisierung für situations- und bedarfsgerechte Akzeptanz für das Thema „Kinder im Notfall mit an den Arbeitsplatz bringen“ herstellen

werden kontinuierlich im Rahmen dieses Prozesses kommuniziert.

Maßnahme 3 Die Führungskräfte werden konkret von der Hochschulleitung angehalten den Beschäftigten rechtzeitig anzukündigen, ob befristete Verträge verlängert werden, um eine bessere Planbarkeit und Verlässlichkeit für Beschäftigte mit familiären Verpflichtungen zu gewährleisten.
Zielgruppe Alle Führungskräfte im wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich
Pro-Motorinnen Ute Zimmermann, Eva Prost, Julia Sattler

 

 

  Erhöhung der Beratungskompetenz und Informiertheit von Führungskräften im Themenfeld „Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie“
Maßnahme 1 Der Aspekt Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie wird als Querschnittthema in die Führungskräfte-Schulungen aufgenommen. Die Weiterbildungseinrichtungen der TU werden aufgefordert, mit ihren Trainer/innen über die Aufnahme des Vereinbarkeitsaspekts in die Veranstaltungen zu sprechen.
Zielgruppe

Führungs- und Führungsnachwuchskräfte

Pro-Motor Alexander Bergert

 

 

 

Hervorhebung der Relevanz von Fragen der Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie bei Berufungen

 
Maßnahme 1 In Berufungsgesprächen der Hochschulleitung wird die Bedeutung des Themas an einer familienfreundlichen Hochschule und in diesem Zusammenhang die wichtige Rolle der Professoren als Führungskräfte hervorgehoben.
Maßnahme 2 Das Thema Vereinbarkeit wird in den Gesprächsleitfaden aufgenommen.
Zielgruppe Neuberufene Professor/innen
Pro-Motor Markus Neuhaus

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Handlungsfeld 6 – Personalentwicklung

 

  Etablierung eines Kontakthalte- und Wiedereingliederungsprogramms
Maßnahme 1 Ein Konzept zum bedarfsgerechten Kontakthalten zu familienbedingt abwesenden bzw. längerfristig beurlaubten Beschäftigten sowie zu deren zielgerichteter Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz an der TU Dortmund wird erarbeitet.
Maßnahme 2 Das Konzept wird in einem ersten Schritt für die Universitätsverwaltung umgesetzt, den Führungskräften in den Fakultäten wird das Konzept zur Umsetzung empfohlen.
Zielgruppe Alle Beschäftigten (der Universitätsverwaltung)
Pro-Motor Alexander Bergert

 

 

  Erarbeitung und Etablierung eines Dual-Career-Konzepts
Maßnahme 1 Es wird ein Konzept erarbeitet, in dem die zukünftige Strategie und hochschulspezifische Ausgestaltung einer Dual-Career-Förderung festgelegt wird.
Maßnahme 2 Bei Neuberufungen und Einstellungen von Führungs- und Fachkräften werden verstärkt sämtliche unterstützenden Möglichkeiten für individuelle Lösungen mit Blick auf den familiären bzw. partnerschaftlichen Hintergrund ausgeschöpft.
Maßnahmen 3 Dazu werden die Kontakte mit anderen Arbeitgebern vor Ort (Unternehmen, Hochschulen) intensiviert.
Maßnahme 4 Im Bedarfsfall werden Partner/innen von zukünftigen Beschäftigten gezielter bei der Suche nach einem adäquaten Arbeitsplatz unterstützt.
Zielgruppe Alle Beschäftigten
Pro-Motorin Ute Zimmermann

 

 

  Etablierung des Instrumentes „Jahresgespräch“
Maßnahme 1 Das Instrument des Jahresgesprächs wird in seiner Konzeption auch die Vereinbarkeitsthematik berücksichtigen.
Maßnahme 2 Der Leitfaden zum Jahresgespräch enthält hierzu die notwendigen Hinweise.
Maßnahme 3 Bei dem Controlling der Umsetzung des Instrumentes wird auch auf die Berücksichtigung dieser Aspekte geachtet.
Zielgruppe Alle Beschäftigten in der Universitätsverwaltung
Maßnahme 4 Bei positiver Etablierung des Instrumentes „Jahresgespräch“ innerhalb der Verwaltung wird auch den Führungskräften im wissenschaftlichen Bereich dieses Instrument zur Verfügung gestellt.
Zielgruppe Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen
Pro-Motor Alexander Bergert

 

 

  Stärkung der individuellen Konfliktlösungsmöglichkeiten aufgrund familiärer Verpflichtungen
Maßnahme 1 Es wird geprüft, ob das grundsätzlich bestehende Angebot einer Mediation in individuellen Konfliktfällen zwischen Mitarbeiter/in und Vorgesetzten auch bei Konflikten bzgl. der Gestaltung der Arbeitszeit (z.B. aufgrund veränderter familiärer Verpflichtungen) genutzt werden kann.
Maßnahme 2 Bei positivem Ergebnis der Prüfung wird die Personalverwaltung diese Möglichkeit aktiv kommunizieren und im Bedarfsfall anbieten.
Zielgruppe Alle Beschäftigten
Pro-Motor Markus Neuhaus

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Handlungsfeld 7 – Entgeldbestandteile und geldwerte Leistungen

 

In diesem Handlungsfeld wurden keine Ziele vereinbart

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Handlungsfeld 8 – Service für Familien

 

  Umsetzung der geplanten Kinderbetreuungseinrichtung auf dem Campus für Kinder von Beschäftigten
Maßnahme 1 Auf dem Campus wird eine Kindertagesstätte für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren eingerichtet, die eine Betreuungszeit von 7-20.00 Uhr ermöglicht (geplanter Baubeginn Ende 2008).
Maßnahme 2 In dieser Einrichtung werden 40 Belegplätze für Kinder von Beschäftigten der TU reserviert.
Maßnahme 3 Neben der Regelbetreuung wird die Möglichkeit der Kurzzeitbetreuung sowie Übernacht- und Wochenendbetreuung geprüft.
Maßnahme 4 Bei Bedarf und Realisierbarkeit werden diese Module ebenfalls angeboten.
Zielgruppe Alle Beschäftigten mit betreuungsbedürftigen Kindern
Pro-Motor Alexander Bergert

 

 

  Ausbau der Unterstützungsangebote für Kinderbetreuung an der Hochschule selbst
Maßnahme 1 Es wird geprüft, ob die Tageselternvermittlung im Campus-Familienbüro der TU Dortmund gebündelt werden kann, um eine bedarfsgerechtere Vermittlung zu ermöglichen.
Maßnahme 2 Bei positivem Ergebnis wird eine Tageselternvermittlung angeboten.
Maßnahme 3 Eine Vernetzung der verschiedenen Anbieter von Kinderbetreuung für die Studierenden und Beschäftigten der TU wird initiiert (Runder Tisch).
Maßnahme 4 Es wird geprüft, ob Kurzzeitbetreuung für Kinder unter 1 Jahr zu etablieren möglich ist, z.B. in Verbindung mit der geplanten Kindertagesstätte oder durch eine Tagesmutter an der Universität.
Maßnahme 5 Die Fakultäten werden gebeten, bedarfsgerecht Arbeitsplätze mit der Möglichkeit, im Notfall Kinder mitbringen zu können, anzubieten (Eltern-Kind-Räume).
Maßnahme 6 Gute Beispiele solcher Eltern-Kind-Räume werden in allen Medien kommuniziert.
Zielgruppe Alle Beschäftigten und Studierenden mit Kindern
Pro-Motorin Jeannette Kratz

 

 

  Optimierung der familiengerechten Infrastruktur an der TU Dortmund
Maßnahme 1 Auf dem Campus wird ein Spielplatz eingerichtet.
Maßnahme 2 Es werden Möglichkeiten geschaffen, um mitgebrachte Baby- und Kindernahrung erwärmen zu können.
Maßnahme 3 Das Studentenwerk wird aufgefordert, die Möglichkeit eines Kinderessens in der Mensa anzubieten.
Maßnahme 4 Es wird geprüft, ob der vom Studentenwerk für Studierende mit Kind zur Verfügung gestellte Wohnraum bedarfsgerechte Möglichkeiten bietet, die auch in Anspruch genommen werden können (Wohnungsgrößen, Modus der Zuweisung, Auswahlverfahren).
Maßnahme 5 In Abhängigkeit vom Prüfergebnis werden entsprechende Gespräche mit dem Studentenwerk geführt.
Zielgruppe Studierende mit Kindern
Pro-Motorin Jeannette Kratz

 

 

  Verbesserung der Unterstützung des Elterntreffs für Studierende
Maßnahme 1 Es werden Möglichkeiten geprüft, den Elterntreff finanziell und personell zu unterstützen, z.B. über Studiengebühren.
Maßnahme 2 Die ehrenamtliche Arbeit im Elterntreff wird bei Veröffentlichungen zum Thema „Studieren mit Kind“ (im Intranet, in Artikeln etc.) positiv hervorgehoben, um weitere ehrenamtliche Helfer dafür zu gewinnen.
Zielgruppe Studierende mit Kindern
Pro-Motorin Jeannette Kratz

 

 

  Etablierung des Themas Pflege und Unterstützung von Angehörigen als zukünftiges familienbewusstes Handlungsfeld
Maßnahme 1 Der Aufgabenbereich des Campus-Familienbüros wird um die Aspekte der Beratung und Vermittlung im Themenfeld Pflege erweitert.
Maßnahme 2 Alternativ wird geprüft, einen externen Dienstleister mit dieser Beratungs- und Vermittlungsleistung zu beauftragen.
Maßnahme 3 Je nach Ergebnis wird eine der beiden Maßnahmen umgesetzt.
Zielgruppe Alle Beschäftigten und Studierenden mit pflegebedürftigen Angehörigen
Pro-Motorin Jeannette Kratz

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Handlungsfeld 9 – Studium und weitere wissenschaftliche Qualifizierung

 

  Erhöhung der Verlässlichkeit für die individuelle berufliche und wissenschaftliche Qualifizierungsplanung
Maßnahme 1 Die Hochschulleitung erarbeitet eine interne Richtlinie im Sinne einer Empfehlung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Instrument der befristeten Arbeitsverträge, um gerade Mitarbeiter/innen mit familiären Verpflichtungen eine verlässlichere Planungsgrundlage zu ermöglichen (Verträge von mindestens jährlicher Dauer, sonst Begründung).
Maßnahme 2 Dabei finden die unterschiedlichen Befristungsgründe und -situationen Berücksichtigung (z.B. Laufzeiten von Drittmittel-Projekten).
Maßnahme 3 Die Hochschulleitung kommuniziert diese Empfehlung aktiv innerhalb der verschiedenen Gremien und Führungskräfte-Treffen und sensibilisiert für deren Berücksichtigung.
Maßnahme 4 Die Dekane und die Personalabteilung stellen durch ihre funktionale Einbindung in die jeweiligen Einstellungsverfahren die Umsetzung und Beachtung dieser Empfehlung sicher.
Zielgruppe Alle wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen
Promotor Markus Neuhaus

 

 

  Einführung von Teilzeit-Studiengängen
Maßnahme 1

Es wird ein Konzept für die Einführung von Teilzeit-Studiengängen entwickelt.

Maßnahme 2

Mögliche Studiengänge werden identifiziert.

Maßnahme 3

Die Umsetzungsmöglichkeiten werden geprüft.

Maßnahme 4

Abhängig vom Prüfergebnis werden einzelne Teilzeit-Studiengänge angeboten.

Zielgruppe

Alle Studierenden und potenziellen Studierenden

Pro-Motorin Jeannette Kratz

 

 

  Verbesserung der Situation von Stipendiat/innen, insbesondere denjenigen mit familiären Verpflichtungen
Maßnahme 1 Die Hochschulleitung wird die Problematik der mangelnden finanziellen Absicherung von Stipendiat/innen mit familiären Verpflichtungen (z.B. Mutterschutz, Elternzeit etc.) in die Hochschulrektorenkonferenz und andere geeignete Organisationen einbringen, um eine Verbesserung der Regelung zu erreichen.
Maßnahme 2 Es wird geprüft, inwiefern die hochschuleigenen Stipendien-Regelungen familiäre Verpflichtungen berücksichtigen.
Maßnahme 3 Es wird angeregt, in die hochschuleigenen Stipendien-Regelungen familiäre Verpflichtungen aufzunehmen.
Zielgruppe Stipendiat/innen
Pro-Motorin Jeannette Kratz

 

 

  Unterstützung ausländischer Studierender mit Familienpflichten
Maßnahme 1 Die Beratungsangebote für ausländische Studierende, insbesondere mit Familienpflichten, werden noch deutlicher bekannt gemacht (Aushänge, Familien-Portal, etc. …)
Zielgruppe ausländische Studierende
Pro-Motorin Silke Viol

 

 

  Ausbau des work-family-balance-Themas in der Lehre
Maßnahme 1 Im Rahmen des Studium fundamentale werden Angebote zum Thema Vereinbarkeit Studium / Beruf und Familie integriert.
Maßnahme 2

Der Forschungsschwerpunkt „Dynamik der Geschlechterkonstellationen“ wird aufgefordert, das Thema aufzunehmen.

Zielgruppe Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
Pro-Motorin Iris Koall

 

 

 

Ausschöpfen der Möglichkeiten der Prüfungsordnungen zur Berücksichtigung von familiären Notfällen

Maßnahme 1

Die Prüfungsordnungen werden daraufhin überprüft, ob die Anerkennung von familiären Notfällen (nachgewiesen durch ärztliches Attest) die Wiederholung einer Prüfung zulässt.

Maßnahme 2 Die Definition „Notfall“ wird konkretisiert.
Maßnahme 3 Es wird eine Ausweitung der Regelungen auf die Pflege und Fürsorge für Angehörige geprüft.
Maßnahme 4 Wo die Prüfungsordnungen noch keine entsprechenden Regelungen enthalten, werden diese eingefügt.
Zielgruppe Alle Studierenden
Pro-Motorin Heidi Zimmermann

 

 

  Verbesserung der familiengerechten Studienorganisation
Maßnahme 1 Die für die Planung der Vorlesungszeiten Zuständigen werden dafür sensibilisiert, die Probleme von Studierenden mit Kindern mit zu berücksichtigen.
Maßnahme 2 Sie werden angehalten, zum Beispiel Vorlesungen morgens früher beginnen zu lassen.
Maßnahme 3 Der Ausbau und die Umsetzung von E-Learning-Angeboten werden von der Hochschulleitung forciert.
Maßnahme 4 Das Angebot von Book Lectures für Studierende mit Kindern zur Erleichterung der Studienorganisation wird ausgelotet.
Maßnahme 5 Führungskräfte in der Wissenschaft unterstützen ein Entgegenkommen der Lehrenden bei familiären Betreuungsengpässen und Notfällen der Studierenden, damit sie verpasste Pflichtveranstaltungen durch alternative Studienleistungen (Workload-Modell) ausgleichen können.
Zielgruppe Alle Studierenden
Pro-Motorin/ Pro-Motor Regina Kalus / Andreas Stich

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