
Die TU Dortmund vereinbarte 2008 im Rahmen des audit familiengerechte hochschule mit der berufundfamilie gGmbH
nachfolgende Zielvereinbarungen in acht Handlungsfeldern:
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Verbesserung der Arbeitszeit-Rahmenbedingungen im Bereich der Verwaltung analog den Regelungen für die Beschäftigten in der Universitätsbibliothek |
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| Maßnahme 1 | Die Möglichkeit, angesammelte Plusstunden auf ein Langzeitkonto zu stellen, wird auch für die Beschäftigten in der Verwaltung eingerichtet, ggf. adaptiertes Verfahren. |
| Maßnahme 2 | Die Möglichkeit, mehrere Gleittage zusammenhängend zu nehmen, wird auch für die Beschäftigten in der Verwaltung eingerichtet. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten in der Verwaltung |
| Pro-Motor | Markus Neuhaus |
| Weiterentwicklung einer familiengerechten Arbeitsorganisation | |
| Maßnahme 1 | Die Führungskräfte stellen sicher, dass die notwendigen Arbeitsabläufe, -prozesse und Vertretungsregelungen mit Rücksicht auf Verwaltungsbeschäftigte mit familiären Anforderungen organisiert werden. |
| Maßnahme 2 | Führungskräfte ermöglichen einerseits die technischen Voraussetzungen zur Erhaltung der Flexibilität der Beschäftigten und sorgen andererseits für Sicherstellung der notwendigen Erreichbarkeit (Servicegedanke). |
| Maßnahme 3 | Positive Beispiele für solche organisatorischen Vereinbarungen (Servicepakt) aus verschiedenen Abteilungen oder Fakultäten werden kommuniziert. |
| Zielgruppe | Alle dezentralen Verwaltungsbeschäftigten |
| Pro- Motorin | Ute Zimmermann |
| Weiterentwicklung der Angebote im Bereich Gesundheitsmanagement unter Einbeziehung von Aspekten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie | |
| Maßnahme 1 | Der neu initiierte Arbeitskreis Gesundheitsmanagement wird aufgefordert, bei seinen konzeptionellen Überlegungen Aspekte der familiären Anforderungen von Beschäftigten mit zu berücksichtigen. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten |
| Pro-Motorin | Ute Zimmermann |
| Ausweitung des dezentralen flexiblen Arbeitens aus familiären Gründen | |
| Maßnahme 1 | Die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen im Bedarfsfall den Arbeitsort flexibel zu gestalten werden für die Verwaltungsbeschäftigten klarer geregelt (z.B. als Verfahrensplan). |
| Zielgruppe | Alle Verwaltungsbeschäftigten |
| Pro-Motor | Markus Neuhaus |
| Bündelung der Informationen zum Thema Studium / Beruf und Familie | |
| Maßnahme 1 | Es wird ein Portal (Familienportal) zu allen relevanten Themen im Rahmen des bestehenden Internet-Auftritts der TU Dortmund eingerichtet. |
| Maßnahme 2 | Dieses Portal enthält die aktuellen Regelungen, Angebote und Maßnahmen an der TU Dortmund einschließlich der notwendigen und sinnvollen Verlinkungen in den Themenfeldern Kinderbetreuung sowie Pflege und Unterstützung von Angehörigen. |
| Maßnahme 3 | Im Rahmen dieses Portals werden auch Best-Practice Beispiele für gute Lösungen dargestellt. |
| Maßnahmen 4 |
Im Rahmen des Portals wird eine Plattform für eine Vernetzung von Interessierten eingerichtet. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten und Studierende |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
| Erhöhung der Präsenz des Themenfeldes „Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie“ an der TU Dortmund | |
| Maßnahme 1 | Es werden Plakate erarbeitet, z.B. zum Thema Studieren mit Kind, und an zentralen und öffentlichkeitswirksamen Stellen an der Universität präsentiert. |
| Maßnahme 2 | Das Campusfest wird in seiner Gestaltung in Bezug auf Kinderfreundlichkeit geprüft und verbessert, z.B. mit einem Kinderfest auf dem Campusfest. |
| Maßnahme 3 |
Innerhalb der Universität wird ein Preis ausgelobt für eine besonders familienbewusste Umsetzung oder Lösung eines Problems (im Sinne eines Best-Practice). |
| Zielgruppe | Beschäftigte und Studierende |
| Pro-Motorin | Silke Viol |
| Intensivierung der zielgruppenspezifischen Informationen | |
| Maßnahme 1 |
In die Erstsemester-Informationsbroschüre werden die Angebote der Universität im Bereich „Studieren mit Kind“ aufgenommen – ggf. in Form einer eigenen kleinen Broschüre. |
| Maßnahme 2 | Diese Informationen werden sowohl bei der Einschreibung ausgelegt als auch an zentralen Stellen innerhalb der Universität. |
| Zielgruppe | Alle Studierenden, insbesondere Erstsemester |
| Maßnahme 3 | Die Angebote der Universität im Bereich „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ werden in die Startmappe für neue Mitarbeiter/innen aufgenommen. |
| Zielgruppe | Alle neuen Mitarbeiter/innen |
| Pro-Motorin | Ute Zimmermann |
| Ausbau der externen Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie | |
| Maßnahme 1 | Die Pressearbeit zur Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie wird intensiviert. |
| Maßnahme 2 |
Die Vergabe des Grundzertifikats zum audit familiengerechte hochschule und die offizielle Zertifikatsverleihung werden an die Presse kommuniziert. |
| Maßnahme 3 |
Die Eröffnung der geplanten Kinderbetreuungseinrichtung und alle weiteren Umsetzungserfolge werden an die Presse kommuniziert. |
| Maßnahme 4 | Die Präsentation der TU Dortmund im Internet als familienfreundliche Hochschule wird ausgebaut. |
| Maßnahme 5 | Nach erfolgreicher Zertifizierung wird das Logo audit fgh offensiv in relevanten Außendarstellungen der TU Dortmund integriert (z.B. in Stellenanzeigen, Broschüren, etc. …) |
| Zielgruppe | Beschäftigte, Studierende, externe Öffentlichkeit, Bewerber/innen |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
| Benennung von Ansprechpartner/innen für Vereinbarkeitsthemen als konkrete Beratungsunterstützung für Studierende | |
| Maßnahme 1 | In den Studienberatungen der Fakultäten werden Ansprechpartner (Familienbeauftragte) benannt, die Studierende mit familiären Verpflichtungen konkret beraten. |
| Zielgruppe | Studierende mit familiären Verpflichtungen |
| Pro-Motorin | Ute Zimmermann |
| Sicherstellung der Umsetzung des audi | |
| Maßnahme 1 | Eine offizielle kontinuierliche Projektstruktur für die Umsetzung der Ergebnisse und Initiativen aus dem Auditierungsprozess wird als verbindlich etabliert und kommuniziert. Bis Juli 2008 koordiniert und steuert die Gleichstellungsbeauftragte und die Abteilungsleiterin Personalentwicklung (Dez. 4) den Prozess. |
| Maßnahme 2 | Für den Zeitpunkt ab August 2008 wird die Projektleitung verbindlich etabliert und kommuniziert. |
| Maßnahme 3 | Diese offizielle Umsetzungsstruktur wird durch einen festen Kern inhaltlich interessierter unterstützender Mitglieder der TU Dortmund kontinuierlich flankiert (Teilnehmende des Auditierungsworkshops). |
| Maßnahme 4 | Im Rahmen des Projektmanagements finden regelmäßige Rückkopplungen und Abstimmungen der (Zwischen-) Ergebnisse, Entwicklungen und zum weiteren Vorgehen statt. |
| Maßnahme 5 | Es wird ein hierzu hilfreiches Controlling-Instrument entwickelt (z.B. Balanced Scorecard). |
| Maßnahme 6 | Es erfolgt eine kontinuierliche Information über die (Zwischen-) Ergebnisse an die entsprechenden Führungsgremien bzw. Interessenvertretungen an der TU. |
| Maßnahme 7 | Die Thematik Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie wird in die Frauenförderpläne der Fakultäten integriert. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten, Führungskräfte und Studierenden der TU Dortmund |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
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Sensibilisierung der Führungskräfte für das Thema Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie als Top-down-Prozess |
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| Maßnahme 1 | Die Hochschulleitung setzt einen Dialog mit den Führungskräften der Hochschule in Gang, der den Nutzen einer familienbewussten Hochschulpolitik darstellt, um ein gemeinsames Verständnis innerhalb der Führungskräfte im Sinne eines Führungsleitbildes zur familienbewussten Hochschule herzustellen. |
| Maßnahmen 2 |
Wichtige Aspekte einer familienbewussten Führung wie z.B.
werden kontinuierlich im Rahmen dieses Prozesses kommuniziert. |
| Maßnahme 3 | Die Führungskräfte werden konkret von der Hochschulleitung angehalten den Beschäftigten rechtzeitig anzukündigen, ob befristete Verträge verlängert werden, um eine bessere Planbarkeit und Verlässlichkeit für Beschäftigte mit familiären Verpflichtungen zu gewährleisten. |
| Zielgruppe | Alle Führungskräfte im wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Bereich |
| Pro-Motorinnen | Ute Zimmermann, Eva Prost, Julia Sattler |
| Erhöhung der Beratungskompetenz und Informiertheit von Führungskräften im Themenfeld „Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie“ | |
| Maßnahme 1 | Der Aspekt Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie wird als Querschnittthema in die Führungskräfte-Schulungen aufgenommen. Die Weiterbildungseinrichtungen der TU werden aufgefordert, mit ihren Trainer/innen über die Aufnahme des Vereinbarkeitsaspekts in die Veranstaltungen zu sprechen. |
| Zielgruppe |
Führungs- und Führungsnachwuchskräfte |
| Pro-Motor | Alexander Bergert |
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Hervorhebung der Relevanz von Fragen der Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie bei Berufungen |
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| Maßnahme 1 | In Berufungsgesprächen der Hochschulleitung wird die Bedeutung des Themas an einer familienfreundlichen Hochschule und in diesem Zusammenhang die wichtige Rolle der Professoren als Führungskräfte hervorgehoben. |
| Maßnahme 2 | Das Thema Vereinbarkeit wird in den Gesprächsleitfaden aufgenommen. |
| Zielgruppe | Neuberufene Professor/innen |
| Pro-Motor | Markus Neuhaus |
| Etablierung eines Kontakthalte- und Wiedereingliederungsprogramms | |
| Maßnahme 1 | Ein Konzept zum bedarfsgerechten Kontakthalten zu familienbedingt abwesenden bzw. längerfristig beurlaubten Beschäftigten sowie zu deren zielgerichteter Wiedereingliederung an den Arbeitsplatz an der TU Dortmund wird erarbeitet. |
| Maßnahme 2 | Das Konzept wird in einem ersten Schritt für die Universitätsverwaltung umgesetzt, den Führungskräften in den Fakultäten wird das Konzept zur Umsetzung empfohlen. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten (der Universitätsverwaltung) |
| Pro-Motor | Alexander Bergert |
| Erarbeitung und Etablierung eines Dual-Career-Konzepts | |
| Maßnahme 1 | Es wird ein Konzept erarbeitet, in dem die zukünftige Strategie und hochschulspezifische Ausgestaltung einer Dual-Career-Förderung festgelegt wird. |
| Maßnahme 2 | Bei Neuberufungen und Einstellungen von Führungs- und Fachkräften werden verstärkt sämtliche unterstützenden Möglichkeiten für individuelle Lösungen mit Blick auf den familiären bzw. partnerschaftlichen Hintergrund ausgeschöpft. |
| Maßnahmen 3 | Dazu werden die Kontakte mit anderen Arbeitgebern vor Ort (Unternehmen, Hochschulen) intensiviert. |
| Maßnahme 4 | Im Bedarfsfall werden Partner/innen von zukünftigen Beschäftigten gezielter bei der Suche nach einem adäquaten Arbeitsplatz unterstützt. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten |
| Pro-Motorin | Ute Zimmermann |
| Etablierung des Instrumentes „Jahresgespräch“ | |
| Maßnahme 1 | Das Instrument des Jahresgesprächs wird in seiner Konzeption auch die Vereinbarkeitsthematik berücksichtigen. |
| Maßnahme 2 | Der Leitfaden zum Jahresgespräch enthält hierzu die notwendigen Hinweise. |
| Maßnahme 3 | Bei dem Controlling der Umsetzung des Instrumentes wird auch auf die Berücksichtigung dieser Aspekte geachtet. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten in der Universitätsverwaltung |
| Maßnahme 4 | Bei positiver Etablierung des Instrumentes „Jahresgespräch“ innerhalb der Verwaltung wird auch den Führungskräften im wissenschaftlichen Bereich dieses Instrument zur Verfügung gestellt. |
| Zielgruppe | Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen |
| Pro-Motor | Alexander Bergert |
| Stärkung der individuellen Konfliktlösungsmöglichkeiten aufgrund familiärer Verpflichtungen | |
| Maßnahme 1 | Es wird geprüft, ob das grundsätzlich bestehende Angebot einer Mediation in individuellen Konfliktfällen zwischen Mitarbeiter/in und Vorgesetzten auch bei Konflikten bzgl. der Gestaltung der Arbeitszeit (z.B. aufgrund veränderter familiärer Verpflichtungen) genutzt werden kann. |
| Maßnahme 2 | Bei positivem Ergebnis der Prüfung wird die Personalverwaltung diese Möglichkeit aktiv kommunizieren und im Bedarfsfall anbieten. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten |
| Pro-Motor | Markus Neuhaus |
In diesem Handlungsfeld wurden keine Ziele vereinbart
| Umsetzung der geplanten Kinderbetreuungseinrichtung auf dem Campus für Kinder von Beschäftigten | |
| Maßnahme 1 | Auf dem Campus wird eine Kindertagesstätte für Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren eingerichtet, die eine Betreuungszeit von 7-20.00 Uhr ermöglicht (geplanter Baubeginn Ende 2008). |
| Maßnahme 2 | In dieser Einrichtung werden 40 Belegplätze für Kinder von Beschäftigten der TU reserviert. |
| Maßnahme 3 | Neben der Regelbetreuung wird die Möglichkeit der Kurzzeitbetreuung sowie Übernacht- und Wochenendbetreuung geprüft. |
| Maßnahme 4 | Bei Bedarf und Realisierbarkeit werden diese Module ebenfalls angeboten. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten mit betreuungsbedürftigen Kindern |
| Pro-Motor | Alexander Bergert |
| Ausbau der Unterstützungsangebote für Kinderbetreuung an der Hochschule selbst | |
| Maßnahme 1 | Es wird geprüft, ob die Tageselternvermittlung im Campus-Familienbüro der TU Dortmund gebündelt werden kann, um eine bedarfsgerechtere Vermittlung zu ermöglichen. |
| Maßnahme 2 | Bei positivem Ergebnis wird eine Tageselternvermittlung angeboten. |
| Maßnahme 3 | Eine Vernetzung der verschiedenen Anbieter von Kinderbetreuung für die Studierenden und Beschäftigten der TU wird initiiert (Runder Tisch). |
| Maßnahme 4 | Es wird geprüft, ob Kurzzeitbetreuung für Kinder unter 1 Jahr zu etablieren möglich ist, z.B. in Verbindung mit der geplanten Kindertagesstätte oder durch eine Tagesmutter an der Universität. |
| Maßnahme 5 | Die Fakultäten werden gebeten, bedarfsgerecht Arbeitsplätze mit der Möglichkeit, im Notfall Kinder mitbringen zu können, anzubieten (Eltern-Kind-Räume). |
| Maßnahme 6 | Gute Beispiele solcher Eltern-Kind-Räume werden in allen Medien kommuniziert. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten und Studierenden mit Kindern |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
| Optimierung der familiengerechten Infrastruktur an der TU Dortmund | |
| Maßnahme 1 | Auf dem Campus wird ein Spielplatz eingerichtet. |
| Maßnahme 2 | Es werden Möglichkeiten geschaffen, um mitgebrachte Baby- und Kindernahrung erwärmen zu können. |
| Maßnahme 3 | Das Studentenwerk wird aufgefordert, die Möglichkeit eines Kinderessens in der Mensa anzubieten. |
| Maßnahme 4 | Es wird geprüft, ob der vom Studentenwerk für Studierende mit Kind zur Verfügung gestellte Wohnraum bedarfsgerechte Möglichkeiten bietet, die auch in Anspruch genommen werden können (Wohnungsgrößen, Modus der Zuweisung, Auswahlverfahren). |
| Maßnahme 5 | In Abhängigkeit vom Prüfergebnis werden entsprechende Gespräche mit dem Studentenwerk geführt. |
| Zielgruppe | Studierende mit Kindern |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
| Verbesserung der Unterstützung des Elterntreffs für Studierende | |
| Maßnahme 1 | Es werden Möglichkeiten geprüft, den Elterntreff finanziell und personell zu unterstützen, z.B. über Studiengebühren. |
| Maßnahme 2 | Die ehrenamtliche Arbeit im Elterntreff wird bei Veröffentlichungen zum Thema „Studieren mit Kind“ (im Intranet, in Artikeln etc.) positiv hervorgehoben, um weitere ehrenamtliche Helfer dafür zu gewinnen. |
| Zielgruppe | Studierende mit Kindern |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
| Etablierung des Themas Pflege und Unterstützung von Angehörigen als zukünftiges familienbewusstes Handlungsfeld | |
| Maßnahme 1 | Der Aufgabenbereich des Campus-Familienbüros wird um die Aspekte der Beratung und Vermittlung im Themenfeld Pflege erweitert. |
| Maßnahme 2 | Alternativ wird geprüft, einen externen Dienstleister mit dieser Beratungs- und Vermittlungsleistung zu beauftragen. |
| Maßnahme 3 | Je nach Ergebnis wird eine der beiden Maßnahmen umgesetzt. |
| Zielgruppe | Alle Beschäftigten und Studierenden mit pflegebedürftigen Angehörigen |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
| Erhöhung der Verlässlichkeit für die individuelle berufliche und wissenschaftliche Qualifizierungsplanung | |
| Maßnahme 1 | Die Hochschulleitung erarbeitet eine interne Richtlinie im Sinne einer Empfehlung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Instrument der befristeten Arbeitsverträge, um gerade Mitarbeiter/innen mit familiären Verpflichtungen eine verlässlichere Planungsgrundlage zu ermöglichen (Verträge von mindestens jährlicher Dauer, sonst Begründung). |
| Maßnahme 2 | Dabei finden die unterschiedlichen Befristungsgründe und -situationen Berücksichtigung (z.B. Laufzeiten von Drittmittel-Projekten). |
| Maßnahme 3 | Die Hochschulleitung kommuniziert diese Empfehlung aktiv innerhalb der verschiedenen Gremien und Führungskräfte-Treffen und sensibilisiert für deren Berücksichtigung. |
| Maßnahme 4 | Die Dekane und die Personalabteilung stellen durch ihre funktionale Einbindung in die jeweiligen Einstellungsverfahren die Umsetzung und Beachtung dieser Empfehlung sicher. |
| Zielgruppe | Alle wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen |
| Promotor | Markus Neuhaus |
| Einführung von Teilzeit-Studiengängen | |
| Maßnahme 1 |
Es wird ein Konzept für die Einführung von Teilzeit-Studiengängen entwickelt. |
| Maßnahme 2 |
Mögliche Studiengänge werden identifiziert. |
| Maßnahme 3 |
Die Umsetzungsmöglichkeiten werden geprüft. |
| Maßnahme 4 |
Abhängig vom Prüfergebnis werden einzelne Teilzeit-Studiengänge angeboten. |
| Zielgruppe |
Alle Studierenden und potenziellen Studierenden |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
| Verbesserung der Situation von Stipendiat/innen, insbesondere denjenigen mit familiären Verpflichtungen | |
| Maßnahme 1 | Die Hochschulleitung wird die Problematik der mangelnden finanziellen Absicherung von Stipendiat/innen mit familiären Verpflichtungen (z.B. Mutterschutz, Elternzeit etc.) in die Hochschulrektorenkonferenz und andere geeignete Organisationen einbringen, um eine Verbesserung der Regelung zu erreichen. |
| Maßnahme 2 | Es wird geprüft, inwiefern die hochschuleigenen Stipendien-Regelungen familiäre Verpflichtungen berücksichtigen. |
| Maßnahme 3 | Es wird angeregt, in die hochschuleigenen Stipendien-Regelungen familiäre Verpflichtungen aufzunehmen. |
| Zielgruppe | Stipendiat/innen |
| Pro-Motorin | Jeannette Kratz |
| Unterstützung ausländischer Studierender mit Familienpflichten | |
| Maßnahme 1 | Die Beratungsangebote für ausländische Studierende, insbesondere mit Familienpflichten, werden noch deutlicher bekannt gemacht (Aushänge, Familien-Portal, etc. …) |
| Zielgruppe | ausländische Studierende |
| Pro-Motorin | Silke Viol |
| Ausbau des work-family-balance-Themas in der Lehre | |
| Maßnahme 1 | Im Rahmen des Studium fundamentale werden Angebote zum Thema Vereinbarkeit Studium / Beruf und Familie integriert. |
| Maßnahme 2 |
Der Forschungsschwerpunkt „Dynamik der Geschlechterkonstellationen“ wird aufgefordert, das Thema aufzunehmen. |
| Zielgruppe | Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen |
| Pro-Motorin | Iris Koall |
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Ausschöpfen der Möglichkeiten der Prüfungsordnungen zur Berücksichtigung von familiären Notfällen |
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| Maßnahme 1 |
Die Prüfungsordnungen werden daraufhin überprüft, ob die Anerkennung von familiären Notfällen (nachgewiesen durch ärztliches Attest) die Wiederholung einer Prüfung zulässt. |
| Maßnahme 2 | Die Definition „Notfall“ wird konkretisiert. |
| Maßnahme 3 | Es wird eine Ausweitung der Regelungen auf die Pflege und Fürsorge für Angehörige geprüft. |
| Maßnahme 4 | Wo die Prüfungsordnungen noch keine entsprechenden Regelungen enthalten, werden diese eingefügt. |
| Zielgruppe | Alle Studierenden |
| Pro-Motorin | Heidi Zimmermann |
| Verbesserung der familiengerechten Studienorganisation | |
| Maßnahme 1 | Die für die Planung der Vorlesungszeiten Zuständigen werden dafür sensibilisiert, die Probleme von Studierenden mit Kindern mit zu berücksichtigen. |
| Maßnahme 2 | Sie werden angehalten, zum Beispiel Vorlesungen morgens früher beginnen zu lassen. |
| Maßnahme 3 | Der Ausbau und die Umsetzung von E-Learning-Angeboten werden von der Hochschulleitung forciert. |
| Maßnahme 4 | Das Angebot von Book Lectures für Studierende mit Kindern zur Erleichterung der Studienorganisation wird ausgelotet. |
| Maßnahme 5 | Führungskräfte in der Wissenschaft unterstützen ein Entgegenkommen der Lehrenden bei familiären Betreuungsengpässen und Notfällen der Studierenden, damit sie verpasste Pflichtveranstaltungen durch alternative Studienleistungen (Workload-Modell) ausgleichen können. |
| Zielgruppe | Alle Studierenden |
| Pro-Motorin/ Pro-Motor | Regina Kalus / Andreas Stich |