Am Campus Nord haben der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW und die TU Dortmund am Dienstag (21. Februar) Richtfest für das neue Seminargebäude gefeiert. Neben Rektorin Prof. Ursula Gather und dem stellvertretenden BLB-Niederlassungsleiter Reinhard Daniel begutachteten auch Rüdiger Stallberg (Ministerialdirigent im Landesministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr), Bürgermeister Manfred Sauer und BLB-Geschäftsbereichsleiter Heiner Sommer sowie viele andere Gäste das neue Gebäude am Friedrich-Wöhler-Weg. Auf rund 7.900 Quadratmetern Fläche bietet der viergeschossige Bau mit einem Hörsaal, Seminarräumen, Büros und studentischen Arbeitsräumen Platz für die zusätzlichen Studierenden der kommenden Jahre. Im September, so die Planung, soll das Gebäude bezugsfertig sein.
Dank und Glückwünsche: Sebastian Klatt beim Richtspruch für das neue Seminargebäude.
Zum Richtfest begrüßten der stellvertretende BLB-Niederlassungsleiter Reinhard Daniel und TU-Rektorin Prof. Ursula Gather nicht nur Rüdiger Stallberg (Ministerialdirigent im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Bürgermeister Manfred Sauer und den BLB-Geschäftsbereichsleiter Heiner Sommer, sondern auch zahlreiche weitere Gäste und dankten der Rohbaufirma Nuha GmbH und den Bauleuten für die Arbeit zur Fertigstellung des viergeschossigen Rohbaus. In seiner Richtfestrede betonte Rüdiger Stallberg: „Ich freue mich besonders darüber, dass dieses Hochschulgebäude die üblichen Anforderungen an die Energieeffizienz weit übertrifft. Das fügt sich ein in die Bemühungen der Landesregierung um Nachhaltigkeit bei Bauvorhaben.“
Der Neubau dient als Ersatzgebäude für die in die Jahre gekommenen Pavillons 2b, 3, 4 und 5 auf dem Campus Süd. Auf Wunsch der Hochschule hat er zusätzliche Flächen für einen Hörsaal- und Seminarraumtrakt erhalten. Dadurch gewinnt die TU Platz für die zusätzlichen Studierenden, die in den kommenden Jahren aufgenommen werden. Ihnen bietet das Gebäude nun zentral gelegene Flächen für freies Arbeiten in kleinen Gruppen oder einzeln. Herzstück ist der etwa 500 Quadratmeter große Hörsaal. Die 7.870 Quadratmeter Gesamtfläche beherbergen außerdem elf Seminar-, und 27 studentische Arbeitsräume, Büros und Übungsräume. Auf dem Campus Nord bildet der Neubau durch seine zentrale Lage einen markanten Endpunkt der fußläufigen Forumsachse und liegt nah an den hochfrequentierten Fakultäten Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Chemie und Informatik.
Das Hörsaaldach erhält eine Begrünung mit flach wachsenden Sedum-Arten und Gehölzen, die zu einer Reduzierung der abzuleitenden Regenwassermengen beitragen und im Sommer dem Hörsaal zu einem besseren Raumklima verhelfen. Vor dem Neubau entsteht zum Campus hin orientiert ein gestalteter Freiraum mit neuen Wegen, Plätzen und Grünflächen, die zum Aufenthalt im Freien einladen. Die derzeit zulässigen Verbrauchswerte nach der Energieeinsparungsverordnung (EnEV) werden bei dem Neubau deutlich unterschritten.
Der Neubau ist ein gemeinschaftlich finanziertes Projekt des landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB NRW) und der TU Dortmund unter Beteiligung des Bundes. Der rund 14,8 Millionen teure Komplex soll nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit im kommenden September fertig sein.