Prof. Dr. Wolfgang Leininger
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre (Mikroökonomie)
Tel.: 0231 / 755 - 3297
Der Vertrauensdozent der DFG ist Ansprechpartners vor Ort für Antragstellenden bei der DFG. Er berät zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten der DFG, bei der Antragstellung, insbesondere bei Erstantragstellern
Die Geschäftsstelle der DFG in Bonn.
Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristig angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler im Rahmen eines fächerübergreifenden Forschungsprogramms zusammenarbeiten. Gefördert werden die Sonderforschungsbereiche durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Die DFG ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft zur Förderung der Forschung an Hochschulen und öffentlich finanzierten Forschungsinstitutionen in Deutschland. Die Technische Universität Dortmund ist bei drei SFB Sprecherhochschule und an zwei SFB beteiligt
Transregios (SFB/TR) sind Sonderforschungsbereiche, die an mehreren Standorten angesiedelt sind. Die Beiträge der Kooperationspartner müssen für das gemeinsame Forschungsziel essentiell, komplementär und synergetisch sein. Strukturziel ist die überregionale Vernetzung von fachübergreifenden Forschungsinteressen und materiellen Ressourcen. Die TU Dortmund ist bei einem Transregio Sprecherhochschule und an drei weiteren Transregios beteiligt.
Eine Forschergruppe ist ein enges Arbeitsbündnis mehrerer herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die gemeinsam eine Forschungsaufgabe bearbeiten. Das Forschungsvorhaben geht dabei nach seinem thematischen, zeitlichen und finanziellen Umfang über die Förderungsmöglichkeiten im Rahmen der Einzelförderung des Normal- oder Schwerpunktverfahrens weit hinaus. Die Förderung von Forschergruppen soll helfen, für eine mittelfristige - meist auf sechs Jahre - angelegte, enge Kooperation die notwendige personelle und materielle Ausstattung bereitzustellen. Forschergruppen tragen häufig dazu bei, neue Arbeitsrichtungen zu etablieren.
Besonderes Kennzeichen eines Schwerpunktprogramms ist die überregionale Kooperation der teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Schwerpunktprogramme können vom Senat der DFG eingerichtet werden, wenn die koordinierte Förderung für das betreffende Gebiet wissenschaftlichen Gewinn verspricht. Ein Schwerpunktprogramm wird in der Regel für die Dauer von sechs Jahren gefördert. Zur Mitarbeit in einem Schwerpunktprogramm fordert die DFG interessierte Wissenschaftler zu bestimmten Terminen auf, Anträge vorzulegen.
Die Auftragsforschung für die Industrie ist ein weiteres wichtiges Drittmittelstandbein der TU Dortmund, pro Jahr fließen rund 4 Millionen Euro in die Haushaltskassen der Fakultäten. Spitzenreiter beim Einwerben von Drittmitteln aus der der Industrie ist die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, dicht gefolgt vom Maschinenbau, dem Bauwesen und dem Bio- und Chemieingenieurwesen.
Die Europäische Union hat sich das Ziel gesetzt, durch das 7. Forschungsrahmenprogramm (2007-2013) zum weltweit führenden Forschungsraum zu werden. Die EU fördert im Programm »Zusammenarbeit« grenzüberschreitende Forschungsverbünde, die ausgewählte Themenkomplexe bearbeiten. Daneben fördert sie im Programm »Ideen« exzellente Grundlagenforschung und in den Programmen »Menschen« und »Kapazitäten« den Ausbau der europäischen Forschung. Im Jahr 2010 gab es an der TU Dortmund rund 60 EU-Projekte.
Auch die Öffentliche Hand - Ministerien, wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Einrichtungen - sind wichtige Quellen zur Finanzierung von Forschungsvorhaben. Über 200 Einzelprojekte, vom Stipendienprogramm bis hin zur Erforschung von Quanteneffekten in mikroelektrischen Bauelementen mit einem Projektvolumen von rund zwei Millionen Euro, werden zur Zeit allein aus Bundesmitteln gefördert. Dazu kommen 80 Projekte, die von anderen Einrichtungen der öffentlichen Hand, und über 100, die durch private und öffentliche Stiftungen unterstützt werden.