Am 05. und 06. November fand an der TU Dortmund die Tagung „Perspektiven der Promotionsförderung und -forschung“ statt. Die Notwendigkeit zur Unterstützung und Förderung von Promovierenden in Deutschland ist durch die Diskussionen und Programme zu Reformen des Promotionswesens auf europäischer Ebene in den letzten Jahren verstärkt in den Blick von Hochschulen und Hochschulforschung gerückt. Neue Promotionsprogramme beeinflussen Ziele, Gestaltung und Erfolg von Promotionsprozessen und Promotionsbeziehungen in vielfältiger Art und Weise. Die Auswirkungen der unterschiedlichen Programme auf Auswahlprozesse, Promotionsbeziehungen und Bildungsprogramme waren Gegenstand der Tagung.
Eröffneten die Tagung (von links): Prof. Metin Tolan. Elisabeth Maurer, PhD Maresi Nerad, Dr. Jutta Wergen und Prof. Sigrid Metz-Göckel.
Mit den Panels
Promotionsformate und -bedingungen im Vergleich
Gestaltungsebenen in Promotionsbeziehungen und die Messung ihrer Wirksamkeit
Soziale Selektivität und Erfolg im akademischen Qualifizierungsprozess
Schlüsselkompetenzen im Promotionsprozess: Praxis - Erfahrung - Reflexion
wurde eine Diskussion zwischen Forschung und Akteur/innen der Praxis angeregt sowie Anforderungen an Forschungsprogramme zur Promotionsforschung und Bedingungen für einen Transfer in die - und aus der Praxis formuliert.
Die Abschlusstagung des Promotionskollegs „Wissensmanagement und Selbstorganisation im Kontext hochschulischer Lehr und Lernprozesse“ der Hans Böckler-Stiftung und des Hochschuldidaktischen Zentrums der TU Dortmund war eine Kooperation mit dem Interdisziplinären Forschungsschwerpunkt "Dynamik der Geschlechterkonstellationen" der TU Dortmund und dem Graduiertennetzwerk der Fakultäten 12-16 der TU Dortmund.
Eine Kooperationstagung von