8. Dortmunder Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte in der spätmittelalterlichen Stadt, 19. bis 20. November 2010, Stadtkirche St. Reinoldi, Dortmund
Die freie Reichsstadt Dortmund war im Mittelalter bedeutende Hansestadt. Die Dortmunder Fernkaufleute agierten von Brügge bis Novgorod, von Visby (Gotland) bis Riga, Reval/Tallinn und Danzig. Sie hatten Zugang zu den Warenströmen aus dem nahen und fernen Orient. Die Kunstwerke in den Dortmunder Kirchen spiegeln diese nachgerade globale Vernetzung wieder. Das achte Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte in der spätmittelalterlichen Stadt beschäftigt sich vom 19. bis 20. November 2010 in der Stadtkirche St. Reinoldi mit dem frühen Dortmund, als es noch Hansestadt war.
Symposium der [ID]factory der TU Dortmund, des BfI Mainz und des Grönemeyer-Instituts für Mikrotherapie, 21.-22. November 2010, DASA, Dortmund
"Kunst fördert Wirtschaft" ist Thema eines interdisziplinären Symposiums der Denkfabrik [ID]factory der TU Dortmund in Kooperation mit dem Büro für Innovationsforschung (BfI) Mainz und dem Grönemeyer-Institut für Mikrotherapie in Bochum. Renommierte Wissenschaftler, Künstler und Querdenker aus verschiedenen Disziplinen diskutieren am 21. und 22. November 2010 in der DASA in Dortmund die Frage des Transfers künstlerischer Denkprozesse und Methoden in bzw. für außerkünstlerische Felder als Motor wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Prozesse.
Die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des HipHop im Ruhrgebiet steht im Mittelpunkt der internationalen Konferenz "HipHop im Revier: Identitäten – Ökonomien – Politiken“ des Instituts für Anglistik und Amerikanistik der TU Dortmund, die in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung durchgeführt wird. Am 2. und 3. Juli 2010 werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Leitung von Sina Nitzsche, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Anglistik und Amerikanistik, im Dietrich-Keuning-Haus Fragen zu Produktion, Konsum und Distribution im Kontext von street credibility und künstlerischer Kreativität diskutieren. Für Studierende bietet das Institut im Sommersemester 2010 zusätzlich zwei Projektseminare zu dem Thema an.
2010 ist die Metropole Ruhr nicht nur Kulturhauptstadt Europas; auch die Kultur- und Kreativwirtschaft steht mit der Eröffnung des Dortmunder U als Leuchtturmprojekt im Rampenlicht. Das Projekt "kultur.unternehmen.dortmund" veranstaltet im Juni 2010 eine internationale, interdisziplinäre Kreativwirtschaftskonferenz, die sich mit dem Thema "creative industries" aus wissenschaftlicher Sicht auseinandersetzt und zugleich Netzwerke, Institutionen, Gründungen, Jungunternehmen und Förderer der Kreativ-, Kunst- und Kulturwirtschaft zusammenbringt.
Das Großprojekt "!SING Day of Song" am 5. Juni 2010 hat im Frühjahr 2010 vier Vorprojekte, die unter dem Motto "!SING Stimme" laufen. An vier Samstagen wird das Thema Singen unter verschiedenen Aspekten behandelt. Eines der "Vorprojekte" findet am 10. April 2010 an der TU Dortmund statt: Ein Tag mit dem Thema "!SING Kulturen". Das Ruhrgebiet ist als multikulturelle Region eine einzigartige Quelle unterschiedlicher Gesänge und Singweisen zu einer Vielzahl von Lebensthemen. Das Projekt "SING Kulturen" beleuchtet die Kulturen des Singens unter einigen ausgewählten Gesichtspunkten und zeigt ebenso die Vielfalt der Singstile wie die Ähnlichkeit der inhaltlichen Anliegen.
Die EigenART von Mittelstädten, ihre Chancen, aber auch ihre Grenzen, stehen im Mittelpunkt der Tagung "EigenART als Chance? Strategische Positionierungen von Mittelstädten" des Fachgebiets Stadt- und Regionalplanung (kurz: srp) der Fakultät Raumplanung. Unter der Leitung von Prof. Sabine Baumgart werden ausgesuchte Referentinnen und Referenten am 25. März 2010 Stärken und Schwächen der mittelstadtspezifischen Ausgangspositionen im Bereich ihrer Lebensqualität, vorherrschender Kommunikationsstrukturen, der Baukultur und der raumstrukturellen Einbindung diskutieren.
Im Rahmen der "Ersten Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)" organisiert Ronald Hitzler, Soziologieprofessor an der TU Dortmund, ein Plenum. Ausgesuchte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren dort über die "Event-Kultur als Element des Strukturwandels." Die gesamte Konferenz findet vom 28. bis 30. September 2009 statt. Ein Verbund der Soziologien der drei Ruhrgebietsuniversitäten und der FernUniversität Hagen lädt alle interessierten Soziologinnen und Soziologen ein, sich während der drei Tage mit dem Thema "Strukturwandel zu Metropolen?" auseinanderzusetzen.