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Gedankenzüge

Seit dem 12. April fahren die „Gedankenzüge“ durch Dortmund. Was steckt hinter der Idee, einen Beitrag zur kulturellen Bildung in einer multikulturellen Gesellschaft zu leisten, über Sprache zu einem Gespräch anzuregen? Für das Projekt haben Studenten der Technischen Universität Dortmund unter Leitung von Walter Grünzweig und Julia Sattler verschiedene Aufkleber in den Dachschrägen der Dortmunder U-Bahnen angebracht.

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Zu Lesen sind dort Texte in Arabisch, Deutsch, Englisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Sie stammen von international renommierten Autoren und sind sowohl in der Originalsprache als auch in der deutschen Übersetzung abgedruckt. Die Initiatoren hoffen, durch das Projekt und das fremdartige Schriftbild im öffentlichen Raum zu einem Dialog der Kulturen anzuregen. In einem Verkehrsmittel, in dem die Fahrgäste sonst eher schweigen, als miteinander zu reden.

Eröffnet wurde das Projekt, das von der TU Dortmund gemeinsam mit den Dortmunder Stadtwerken und der Stadt Dortmund im Rahmen des Integrationsprozesses initiiert wurde, am 12. April in der U-Bahn-Station Stadtgarten.

Ein Sonderzug, die erste mit den Zitaten beklebte U-Bahn, brachte die Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung nach Hörde. In den kommenden Tagen sollen in weiteren 49 U-Bahnen der Stadtwerke Zitate angebracht werden und Fahrgäste miteinander ins Gespräch bringen. Noch bis zum Ende des Jahres werden die Zitate in den Dortmunder U-Bahnen zu sehen sein – in einer Stadt, die aufgrund ihrer kulturellen Vielfalt auch weit über 2010 hinaus „Kulturhauptstadt“ bleiben wird

 

 

 

 

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Die Zitate der GEDANKENZÜGE stammen von den Autoren

 

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