Die Architektur der Nachkriegszeit steht im Zentrum der dritten Ausstellung auf der Hochschuletage im Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität. Vom 25. September bis 11. November erzählt der Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur anhand von Fotos, Plänen und anderen historischen Dokumenten die Architekturgeschichte von 20 Bauwerken der Nachkriegszeit. Die in die Jahre gekommenen Bauten aus dieser Zeit haben Nordrhein-Westfalens Städte maßgeblich geprägt, doch werden sie kaum mehr geschätzt. Die Architektur der 1950er, 60er und 70er Jahre ist vielen Menschen erklärungsbedürftig geworden.
Das "Dortmunder U" wurde am 28. Mai 2010 als Zentrum für Kunst und Kreativität feierlich eröffnet. Doch nicht nur das ehemalige Brauereigebäude erhält eine neue Identität. Die gesamte Umgebung des Dortmunder Wahrzeichens im Stadtteil Westend ist in einem beschleunigten Tempo im Wandel begriffen. Das Ziel des Projektes U-Westend ist es, das Interesse der Anwohnerinnen und Anwohner für das neue Zentrum der Hochkultur zu wecken und das "Dortmunder U“ in das Stadtumfeld einzubinden.
Bücher und Zeitschriften – egal ob gedruckt oder in elektronischer Form – sind die wichtigsten Träger für das an der TU Dortmund geschaffene Wissen. In der Ausstellung "tu│kultur" präsentiert die Universitätsbibliothek (kurz: UB) ab 29. Mai 2010 ausgewählte Publikationen aller Fakultäten in einer eigens dafür eingerichteten Bibliothek im U-Turm. Besucher können dann vor Ort in Publikationen blättern, Aufsätze lesen und sich so mit dem an der TU geschaffenen Wissen beschäftigen.
Szenen aus ihrem Alltag haben Kunststudierende der TU Dortmund im Rahmen des Projekts "Mittendrin" mit ihren Fotokameras festgehalten. Dabei herausgekommen sind ganz verschiedene Perspektiven auf das Studieren an der TU Dortmund. Ausgestellt werden die fotografischen Kunstwerke der Studentinnen und Studenten während des Ruhr.2010-Projekts "Still-Leben Ruhrschnellweg". Auf den 27 Tischen der technischen Universität können die Fotos auf der A 40 angeschaut werden. Auch sind die Werke Teil der Ausstellung der TU vom 29. Mai bis 4. Juli 2010 im Dortmunder U.