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Von Umwegen, Unorten und Utopien

Westend heißt der Stadtteil, in dem das Museum am Ostwall im "U" seine neue Heimat findet. Diesen Stadteil nehmen Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 15 Jahren nun genauer unter die Lupe. Ausgestattet mit Digitalkameras, Skizzenblöcken, Bleistiften und leeren Behältnissen für allerlei Fundstücke begeben sie sich auf eine künstlerische Expedition. Angeleitet werden die Kinder von Silke Bachner und Sabine Gorski, beide Kunstdozentinnen und Museumspädagoginnen des Museums am Ostwall.

 

Von Umwegen, Unorten und UtopienDas Westend ist in vielerlei Hinsicht für diese Aufgabe geeignet, da hier der Strukturwandel der Stadt Dortmund besonders sichtbar wird. Bei dem Projekt geht es darum, wie Kinder diesen Stadtteil wahrnehmen. Sie machen sich auf die Suche nach "Unorten" - das können Baulücken und Brachflächen sein, Randstreifen und Verkehrsinseln oder auch ein verwahrloster Spielplatz.

Bei ihrem Streifzug durch das Westend werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Blick auf Fotos festhalten und anschließend die Digitalaufnahmen mit bildnerischen Methoden der Zeichnens und der Malerei künstlerisch bearbeiten. Die Fotos werden auf Multiplexplatten aufgezogen und ausgestellt. Eine "Karte der Utopien" wird zudem eine Übersicht über alle künstlerisch veränderten "Unorte" geben.

 

Foto: Elvira Neuendank