Die Ausstellung ist vom 14. Juli 2011 bis zum 29. Juni 2012 zu sehen.
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag:
8:00 - 16:30 Uhr
Freitag:
8:00 - 14:00 Uhr
Ort:
PHOENIX See
Entwicklungsgesellschaft mbH
Barcelonaweg 14
44269 Dortmund
»Spuren der urbanen Gesellschaft« zeigt eine neue Ausstellung der TU Dortmund. Unter dem Titel »Bau-Werke« präsentieren 19 Kunststudierende Malerei, Fotografie und Graphik in der PHOENIX See Entwicklungsgesellschaft. Eröffnet wurde die Ausstellung am 14. Juli.
Alle Werke zeigen Architektonisches. Damit nimmt die Ausstellung indirekt Bezug auf die Bebauung rund um dem Phönixsee.
In der Graphik entstanden Arbeiten direkt vor den beobachteten Archtitekturen mit Graphit und Farbstiften. Andere Studierende reagierten auf Gesehenes über selbst gemachte Fotografien, um dann im Hochdruck oder in collageartigen Mischtechniken zu neuen, spielerischen Findungen zu gelangen. Räumliche Elemente wurden extrahiert, neu kombiniert und über Assoziationsketten in eigene Welten verwandelt. Subjektive Anmutungen und Ausdruckswille veränderten das visuell Vorgefundene. Innere Zustände und Ideen spiegeln sich in den Graphiken wieder.
In den malerischen Beiträgen zur Ausstellung zeigt sich ein weites Spektrum der individuellen Anverwandlung des Themas. So gibt es in der direkten Anschauung gemalte Arbeiten, welche die erlebte architektonische Situation atmosphärisch verdichten oder auch expressiv befragen. Andere sehen im Bauen eher eine strategische Haltung zur Malerei, sie malen quasi bauend, Stück für Stück vom Bildplan bis zur Ausführung. Und andere wiederum bringen malend im Bild zusammen, was nicht zusammengehört, und schlagen daraus poetische, auch kritische, Funken.
Die Studierenden, deren Fotografien in der Ausstellung vertreten sind, gehen dokumentarisch vor. Sie erkunden mit der Kamera Orte, die von spezieller Architektur geprägt sind. Von kaum mehr sichtbarer Bunker-Architektur des 2. Weltkriegs bis hin zur anarchischen Bauwagensiedlung richten sie ihren Blick auf urbane Bauwerke. Das Subtile findet genauso seinen Platz, wie das Skurrile. Dabei geht es nicht nur um die Architektur als solche, sondern vielmehr um die Spuren, welche die urbane Gesellschaft hinterlassen hat.