11. März 2010, 18 Uhr: Freizeitzentrum West, Ritterstraße 20, 44137 Dortmund
Gesellschaft zur Förderung des Strukturwandels in der Arbeitsgesellschaft e.V.
Klaudia Juhnke
Evinger Platz 15
44339 Dortmund
Tel: (0231) 985 11 50
Wozu brauchen wir Kreativwirtschaft? Dieser Frage gehen Experten aus Kultur, Politik und Wirtschaft am 11. März ab 18 Uhr im Freizeitzentrum West (FZW) nach. Diskutiert werden im Rahmen des Dialogs, der von der Gesellschaft zur Förderung des Strukturwandels in der Arbeitsgesellschaft e.V. organisiert wird, u.a. die Bedeutung der Kreativwirtschaft für die Metropole Ruhr sowie die Chancen, die die Kreativwirtschaft für Dortmund bietet.
Kreativwirtschaft wird neuerdings als eine Art Zauberwort für regionale Entwicklung gebraucht. Unternehmen halten heute in erster Linie Ausschau nach kreativen Menschen und gehen dahin, wo sie diese Kreativen finden. Am ehesten ist das dort der Fall, so der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Richard Florida, wo sich wissensintensive Wirtschaft ballt. Technologie, Talent und Toleranz sind die Indikatoren, die hier eine besondere Rolle spielen. Regionen, in denen diese drei Aspekte stark vertreten sind, sind weltoffene, bildungsstarke und mit zukunftsträchtigen Wirtschaftsbranchen ausgestattete Ballungszentren. Kunst und Kultur sind Attraktivpunkte, die bei der Standortentscheidung von Unternehmen besonders berücksichtigt werden.
Was das für die Metropole Ruhr bedeutet und wie kreative Anwendungen der TTT-Formel für Dortmund aussehen können, darüber diskutieren Referenten, Podium und Publikum im FZW. In zwei Vorträgen stellen Prof. Dieter Gorny, Direktor für Kreativwirtschaft der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010, und Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, die Kreativwirtschaft der Metropole Ruhr und der Stadt Dortmund vor. Im Anschluss diskutieren Dr. Ernst Faltz, Geschäftsführer der WDD3C Dr. Faltz, Stute & Partner GmbH, Dr. Elmar Konrad von kultur.unternehmen.dortmund, Inez Koestel, Direktorin und Geschäftsführerin der WAM Die Medienakademie Koestel & Co. KG, sowie Kirsten Behnke, Kulturwissenschaftlerin und Mitglied der ver.di-Selbständigengruppe, auf dem Podium.
Interessierte können sich vorab bei der Gesellschaft zur Förderung des Strukturwandels in der Arbeitsgesellschaft e.V. anmelden.