Annina Lottermann
Kontaktbüro Wissenschaft – Kulturhauptstadt 2010
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Goethestraße 31
45128 Essen
Tel: (0201) 7204-252
Sehr vielschichtig und bunt haben sich die wissenschaftlichen Einrichtungen der Metropole Ruhr für die Kulturhauptstadt Europas.2010 aufgestellt. Ganz bewusst gibt es kein Motto, unter dem alle Projekte in eine Schublade gezwängt werden. Das und vieles mehr hatten Prof. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der Ruhr 2010.GmbH, Annina Lottermann, Leiterin des Kontaktbüros Wissenschaft – Kulturhauptstadt 2010, Prof. Klaus-Peter Busse, Sprecher der Universitätsallianz Metropole Ruhr, Norbert Dohms, Sprecher der Fachhochschulen, Prof. Jürgen Howaldt, Vorsitzender des Wissenschaftsforums Ruhr e.V., Prof. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und Dr. Norbert Jegelka, Geschäftsführer des KWI, anlässlich der Programmpräsentation in der Essener Philharmonie zu berichten.
Annina Lottermann, Prof. Klaus-Peter Busse und Dr. Norbert Jegelka stellen das Programm der wissenschaftlichen Einrichtungen der Metropole Ruhr vor.
Jede Wissenschaftlerin, jeder Wissenschaftler, jede Studentin und jeder Student hat die Möglichkeit, sich mit seinen Ideen an der Ruhr.2010 zu beteiligen. Auch jetzt noch, kurz bevor die Kulturhauptstadt beginnt. Und so gibt es zwar schon 40 wissenschaftliche Arbeiten von Studierenden, die sich mit der Ruhr.2010 beschäftigen, aber Annina Lottermann weiß, dass es noch einmal genauso viele Arbeiten sind, die sich erst im Entstehungsprozess befinden. Ähnlich sieht es auch mit den anderen Projekten der wissenschaftlichen Einrichtungen der Metropole Ruhr aus. Vieles ist noch in Arbeit oder entsteht erst im kommenden Jahr.
Trotzdem gibt es schon einiges zu berichten. Allein mit 40 Projekten beteiligt sich die TU Dortmund an der Kulturhauptstadt und bei den anderen wissenschaftlichen Einrichtungen sieht es ähnlich aus. "Erstmalig in der Geschichte der europäischen Kulturhauptstädte nehmen Wissenschaftler und Studierende in einer solchen Breite, so systematisch und programmatisch an der der Ruhr.2010 teil“, berichtet Norbert Jegelka.
Obwohl die Projekte in ihren Einzelheiten so verschieden und einzigartig sind, haben sie doch eines gemeinsam. Sie lenken neue Blickfelder auf die Region und betrachten das Ruhrgebiet aus seiner historischen, seiner aktuellen und seiner zukünftigen Perspektive. Um dies zu ermöglichen, arbeiten die Wissenschaftler und Studierenden meist interdisziplinär, oft sogar interinstitutionell zusammen. Beispiele hierfür sind z.B. das Dortmunder Projekt "Schichten einer Region“, im Rahmen dessen ein alternatives Kartenwerk erstellt wird, oder "Kunst fördert Wirtschaft“, das auf einzigartige Weise Kunst und Wirtschaft miteinander verbindet.
Auch ist hervorzuheben, dass die Einrichtungen all ihre Projekte für die Öffentlichkeit öffnen. „Besucher können so selbst Partizipanten in Forschungsprozessen werden“, sagt Klaus-Peter Busse.
Um alle Projekte der Wissenschaft zu koordinieren, wurde eigens eine zentrale Schnittstelle ins Leben gerufen, die die Wissenschaft, die Kulturhauptstadt und die Öffentlichkeit miteinander vernetzt: das Kontaktbüro Wissenschaft - Kulturhauptstadt 2010.